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Moodstocks : Google kauft weiteres Start-up für künstliche Intelligenz

  • Aktualisiert am

Software und Technik werden immer menschlicher: Google setzt immer mehr auf künstliche Intelligenz. Bild: dpa

Google kauft das nächste Start-up. Diesmal geht es um die Identifizierung von Gegenständen . Ein anderes Start-up von Google soll bei der Erkennung von Augenkrankheiten helfen.

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          Der amerikanische Internetgigant Google kauft das französische Start-up Moodstocks, mit dessen Technologie Smartphones Gegenstände erkennen können. „Es gibt noch viel zu tun, um die Sehfunktion von Geräten zu verbessern“, schrieb der Chef-Informatiker von Google Frankreich, Vincent Simonet, am Mittwoch in einem Blog. „Und hier kommt Moodstocks ins Spiel.“

          Die von Moodstocks entwickelte Technologie erlaubt es Smartphones, über ihre Kamera Gegenstände in Echtzeit zu identifizieren. Die Moodstocks-Mitarbeiter werden sich einem Google-Forschungszentrum in Paris anschließen. „Seit wir Moodstocks gestartet haben, war es unser Traum, Maschinen Augen zu geben“, schreibt das Start-up auf seiner Internetseite. Angaben zum Kaufpreis für das Start-up wurden nicht gemacht.

          Google investiert weiter in künstliche Intelligenz

          Mit dem Kauf des Start-ups setzt Google seine Investitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz fort - einem der großen Zukunftsfelder bei technologischen Entwicklungen.  Bereits vor zwei Jahren kaufte Google die britische Firma DeepMind. Der Kaufpreis lag damals bei 500 Millionen Dollar. Der Software gelang es im März, in einem Match einen der weltbesten Meister im asiatischen Brettspiel Go zu schlagen, was zuvor als zu komplex für Computer galt. Dabei überraschte die Maschine an einer Stelle auch Experten mit einem kreativen Zug, den bisher nie jemand gespielt hatte.

          Das Forschungsprojekt solle zeigen, ob lernende Maschinen für eine effiziente Diagnose eingesetzt werden könnten, hieß es. „Es ist unmöglich, einzelne Patienten anhand der Scans zu identifizieren“, versicherte DeepMind. Außerdem würden mit DeepMind anonyme Diagnosen und Informationen zur Behandlung von Augenkrankheiten geteilt, erklärte die Klinik. Da alles anonymisiert zur Verfügung gestellt werde, sei keine Zustimmung der Patienten erforderlich. Sie könnten aber grundsätzlich die Verwendung ihrer Daten für Forschungszwecke untersagen.

          Nun soll die Software bei der Erkennung von Augenkrankheiten helfen. Die britische Moorfields-Augenklinik wird der Maschine rund eine Million Augenscans anonymisiert zur Verfügung stellen. Die Software soll in ihnen nach Anzeichen für Krankheiten suchen. Die Scans werden aktuell von Ärzten ausgewertet. Das sei ein langwieriger Prozess, zu dem bisher keine Computer fähig gewesen seien, erklärte DeepMind am Dienstag.

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