https://www.faz.net/-gqe-799mm

Fotodienst : Yahoo präsentiert neue Version von Flickr

  • Aktualisiert am

„Eindringlicher und ausdrucksstarker“: Yahoo überarbeitet seinen Fotodienst Flickr Bild: AFP

Gerade erst kündigte Yahoo die Übernahme der Blogging-Plattform Tumblr an. Nun präsentiert der amerikanische Internetkonzern eine überarbeitete Version seines Fotodienstes Flickr. Die Seite wurde umfassend entrümpelt.

          1 Min.

          Nur wenige Stunden nach der milliardenschweren Übernahme der aufstrebenden Blogging-Plattform Tumblr hat der amerikanische Internetkonzern Yahoo eine überarbeitete Version seines Fotodienstes Flickr präsentiert. Das neue Layout solle Flickr „wieder großartig“ machen, erklärte Yahoo-Chefin Marissa Mayer am Montag.

          Dafür hat Yahoo die Seite umfassend entrümpelt: Sie enthält nun deutlich weniger Text als vorher, dafür werden die Fotos nun größer dargestellt. Das Erlebnis für die Nutzer sei „eindringlicher, ausdrucksstarker“, sagte Mayer. Im Kampf um die Gunst junger Internetnutzer hatte Yahoo nur kurz vorher angekündigt, Tumblr für 1,1 Milliarden Dollar (855 Millionen Euro) zu übernehmen.

          Das neue Layout solle Flickr „wieder großartig“ machen: Yahoo-Chefin Marissa Mayer

          Die 2007 gegründete Plattform wird jeden Monat von etwa 300 Millionen Menschen genutzt, die auf diesem Weg Texte, Fotos, Videos und Links zu anderen Inhalten im Netz teilen. Auf Tumblr finden sich fast 108 Millionen Blogs und über 50 Milliarden Einträge. Einer Umfrage zufolge ist Tumblr bei Teenagern und jungen Erwachsenen bis 25 Jahren populärer als das soziale Netzwerk Facebook.

          Yahoo war 1994 gegründet worden und ist ein früher Star des Internets, dem die Konkurrenz des Branchenriesen Google aber immer mehr zu schaffen machte. Im Jahr 2008 wehrte der Konzern eine Übernahme durch Microsoft ab, 2009 schloss das Unternehmen aber ein Suchmaschinenbündnis mit dem Softwarekonzern. Derzeit hat das Unternehmen 11.500 Mitarbeiter.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Nach den britischen Wahlen : Mehr Blair fürs Volk

          Boris Johnson ist mit voller Wucht gegen die „rote Mauer“ des Labour-Herzlands gefahren und hat große Teile davon zum Einsturz gebracht. Warum fühlt man sich jetzt dennoch an einen früheren Labour-Premier erinnert?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.