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Kleinanzeigen-Plattform : Facebook will das bessere Ebay werden

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Facebook startet das nächste Projekt in Deutschland. Bild: AP

Facebooks Marketplace startet in Deutschland und 16 anderen europäischen Ländern. Das Ziel des größten sozialen Netzwerks der Welt ist klar.

          Facebook macht nun auch in Deutschland der Handelsplattform Ebay mehr Konkurrenz. Das größte soziale Netzwerk der Welt startet seinen Dienst Marketplace hierzulande und in 16 weiteren Ländern in Europa. Auf dieser Plattform können Facebook-Nutzer Dinge zum Verkauf anbieten und nach Artikeln suchen, für die sie sich interessieren.

          Die Angebote sind dabei aktuell nur in den Landesgrenzen sichtbar. Allerdings suchten die meisten Nutzer ohnehin in ihrer Umgebung, sagte Facebook-Managerin Deborah Liu.

          Während in den Vereinigten Staaten über den Bezahlservice von Facebooks Kurzmitteilungsdienst Messenger Geld für die Artikel überwiesen werden kann, bietet Facebook zur Marketplace-Einführung in Europa keine eigenen Bezahlwege an. Die Nutzer müssen die Details untereinander ausmachen.

          Eine Gebühr für die Geschäfte gibt es nicht. Facebook machte zwar einen Test mit Anzeigen in Marketplace in den Vereinigten Staaten. Derzeit sei aber nicht geplant, Werbung einzuführen, sagte Liu.

          Facebook macht keine Angaben dazu, wie viele Deals bisher über Marketplace zustandekamen. Es hieß aber, allein im Mai seien 18 Millionen Artikel auf der Plattform eingestellt worden. Nach Angaben von Facebook sind jeden Monat mehr als 550 Millionen Menschen auf der ganzen Welt in den verschiedenen Kaufen- und Verkaufengruppen des Netzwerks aktiv.

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