https://www.faz.net/-gqm-6m6zw

Soziale Netzwerke : Facebook verliert Zuckerberg-Schwester

Randi Zuckerberg war zuletzt für das Marketing von Facebook verantwortlich Bild: dpa

Das bekannteste Geschwisterpaar der Internet-Branche geht künftig getrennte Wege: Randi Zuckerberg verlässt das von ihrem Bruder Mark gegründete Unternehmen Facebook, um ihre eigene Gesellschaft RtoZ Media auszubauen.

          Randi Zuckerberg, 29 Jahre, die ältere Schwester des Facebook-Gründers und Vorstandsvorsitzenden Mark Zuckerberg, verlässt das soziale Netzwerk, um eine eigene Beratungsgesellschaft zu gründen. Randi Zuckerberg war zuletzt für das Marketing von Facebook verantwortlich. Sie befand sich in den vergangenen drei Monaten in Mutterschutz, nachdem sie ihr erstes Kind bekommen hatte.

          Norbert Kuls

          Freier Autor in der Wirtschaft.

          Nach Informationen des Technologieblogs All Things Digital habe ihr das angesichts des hohen Wachstumstempos bei Facebook Zeit gegeben, über die nächsten Karriereschritte nachzudenken. Facebook, mit dessen Börsengang im kommenden Jahr gerechnet wird, ist das populärste soziale Netzwerk in den Vereinigten Staaten.

          „Es ist die perfekte Zeit“

          Mit ihrer eigenen Gesellschaft, RtoZ Media, will Zuckerberg traditionelle Medienunternehmen bei der Nutzung sozialer Netzwerke beraten. „Es ist die perfekte Zeit, mich aus Facebook herauszubewegen und ein Unternehmen aufzubauen, das sich auf die aufregenden Trends in der Medienbranche konzentriert“, schrieb Zuckerberg in ihrer Kündigung.

          Facebook-Vorstandsvorsitzender Mark Zuckerberg

          Randi Zuckerberg gilt als prominente und charismatische Person im kalifornischen Technologiezentrum Silicon Valley. Im Gegensatz zu ihrem etwas verschrobenen Bruder, der gerade vom Lifestyle-Magazin GQ zum am schlechtesten gekleideten Mann im Silicon Valley gewählt wurde, hat Randi Zuckerberg keine Schwierigkeiten mit der Öffentlichkeit. Sie wurde kürzlich für ihre Arbeit bei der von ihr konzipierten Nachrichtensendung „Facebook Live“ für einen Emmy nominiert, den wichtigsten Fernsehpreis der Vereinigten Staaten.

          Weitere Themen

          Wo unsere Smartphones herkommen Video-Seite öffnen

          Von Afrika über China zu uns : Wo unsere Smartphones herkommen

          Wir benutzen sie jeden Tag, doch wir fragen uns selten, wo sie herkommen: Der Weg eines Smartphones beginnt in Afrika und Südamerika und führt zu riesigen Fabriken in China. Unsere Grafik nimmt Sie mit auf die Reise.

          Topmeldungen

          Viel Lärm um Nichts: Theresa May steht nach ihren erfolglosen Verhandlungen auf dem EU-Gipfel in der Heimat mal wieder unter Druck.

          Brexit-Kommentar : Auf Mays nächsten Zug kommt es an

          Auf den Tisch hauen, wie es einst Maggie Thatcher tat, kann die heutige Premierministerin in der EU nicht mehr. Doch ein zweites Referendum könnte ihr helfen.
          Münchens Robert Lewandowski (Mitte) bejubelt seinen Treffer zum 4:0.

          4:0 in Hannover : Gnadenlose Bayern setzen Aufholjagd fort

          Der deutsche Fußball-Rekordmeister kommt in Hannover zu einem ungefährdeten Erfolg. Zwei Rückkehrer stehen bei den Münchenern dabei in der Startaufstellung. Und der Sieg hätte noch deutlicher ausfallen können.
          Moses Pelham über Frankfurt: „Ich weiß nicht, ob meine Geschichte in einer anderen Stadt möglich gewesen wäre.“

          FAZ Plus Artikel: Moses Pelham : Rap und Rechtsgeschichte

          Der Musiker Moses Pelham hat Rap mit deutschen Texten dem Massenpublikum schmackhaft gemacht. Als Produzent verhalf er Sabrina Setlur und Xavier Naidoo zum Durchbruch – und schrieb Rechtsgeschichte.
          Das Cover von „GG – Das Grundgesetz als Magazin“

          Das Grundgesetz als Magazin : Verfassung auf Hochglanz gebracht

          Damit einzelne Artikel nicht in einer grauen Paragraphenmasse untergehen, publiziert der Journalist Oliver Wurm das Grundgesetz als Magazin. Damit erzielt er einen bemerkenswerten Effekt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.