https://www.faz.net/-gqm-7q8n6

„Slingshot“ : Facebook veröffentlicht aus Versehen neue App

  • Aktualisiert am

So wird „Slingshot“ aussehen Bild: F.A.Z.

Mit einer App namens „Slingshot“ will Facebook den populären Dienst „Snapchat“ angreifen. Im App-Store hat das Unternehmen nun versehentlich eine Version veröffentlicht.

          1 Min.

          Facebook hat am Montag im App-Store von Apple aus Versehen die neue App „Slingshot“ (Steinschleuder) veröffentlicht. Wie das Magazin „TechCrunch“ berichtet, war die App nur für Nutzer in einigen Ländern sichtbar, darunter in Russland, Indien, Australien und Neuseeland. In den Vereinigten Staaten war sie demnach nicht verfügbar. Inzwischen ist Slingshot wieder aus dem App-Store verschwunden.

          Schon vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass Facebook mit Slingshot einen neuen Angriff auf die populäre App Snapchat startet, in der Fotos nach dem Ansehen automatisch verschwinden. Facebook hatte vor einigen Monaten versucht, Snapchat zu kaufen, doch die Gründer lehnten ab. Das Angebot betrug laut Medienberichten drei Milliarden Dollar. Bereits seit dem Jahr 2012 hatte Facebook als Konkurrenz für Snapchat die App „Poke“, bei der die Fotos nach dem Ansehen ebenfalls von selbst verschwanden. Sie fand jedoch nur wenige Nutzer und wurde vor kurzem aus den Download-Plattformen zurückgezogen.

          Über Slingshot sollen Nutzer Fotos und kurze Videos verschicken können. Diese sollen ebenfalls wieder verschwinden, allerdings ist nach Angaben des Tech-Blogs  „Mashable“ noch nicht klar, ob es dafür ein Zeitlimit gibt und wie lange die Nachrichten angeschaut werden können. Wie es dazu kam, dass die App vorab veröffentlicht wurde, ist noch nicht klar. In einer Stellungnahme teilte Facebook laut Mashable lediglich mit, die App sei „aus Versehen“ veröffentlicht worden. Sie sei aber „bald fertig“.

          Weitere Themen

          Siemens Energy mit verhaltenem Börsen-Debüt Video-Seite öffnen

          Fokus nötig : Siemens Energy mit verhaltenem Börsen-Debüt

          Die Siemens AG konzentriert sich nach der Abspaltung der Energie-Sparte mit den verbleibenden 240.000 Mitarbeitern auf ihre margenstarken Geschäfte mit der Automatisierung von Anlagen und ganzen Fabriken, auf digitale Gebäudetechnik und auf Züge. Der erste Aktienkurs von Siemens Energy wurde am Montag mit 22,01 Euro festgestellt.

          Topmeldungen

          Deutsche Alpen: Auch Urlaub in den eigenen Staatsgrenzen kann erholsam sein.

          Corona-Risikogebiete : Wo dürfen wir Urlaub machen?

          Immer mehr Urlaubsländer werden zum Corona-Risikogebiet. Strengere Quarantäne-Regeln machen das Reisen noch unangenehmer. Und die Kontrollen werden schärfer.
          Aserbaidschanische Soldaten schießen auf die Kontaktlinie der selbsternannten Republik Nagornyj Karabach – Aufnahme aus Filmmaterial, das das aserbaidschanische Verteidigungsministerium am Sonntag veröffentlicht hat

          Konflikt um Nagornyj Karabach : Jeder feiert seine Erfolge

          Bei den neu entflammten Kämpfen in Nagornyj Karabach ist die Propaganda ein wichtiges Mittel. Doch die Parteien erhalten auch international Hilfe – aus Russland und der Türkei.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.