https://www.faz.net/-gqm-78q4p

26 Millionen Dollar : Facebook-Managerin Sandberg verdient mehr als Mark Zuckerberg

  • Aktualisiert am

Sheryl Sandberg Bild: dpa

26 Millionen Dollar im Jahr ist es wert, Facebook zu führen: So hoch war das Gehalt von Geschäftsführerin Sheryl Sandberg. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bekommt nur zwei Millionen, und auch davon den größten Teil als Sachleistungen.

          Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg war im vergangenen Jahr die bestbezahlte Managerin des weltgrößten Online-Netzwerks. Sie bekam für 2012 eine Vergütung von insgesamt 26,2 Millionen Dollar, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht von Facebook hervorgeht. Davon entfielen allerdings 25,6 Millionen Dollar auf ein Aktienpaket.

          Die Dienste von Gründer und Konzernchef Mark Zuckerberg waren Facebook im vergangenen Jahr gut 1,99 Millionen Dollar wert. Der Großteil davon - über 1,2 Millionen Dollar - ging für die Flüge mit Charter-Flugzeugen drauf, die der 28-Jährige aus Sicherheitsgründen nutzen muss und die von Facebook bezahlt werden.

          Insgesamt stiegen Zuckerbergs Bezüge im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent. Facebooks Gewinn war im Jahr 2012 auf 64 Millionen Dollar geschmolzen - von rund 302 Millionen Dollar im Vorjahr. Das lag an höheren Forschungsausgaben, die Erwartungen der Analysten waren damit noch übertroffen worden.

          Von diesem Jahr an hat sich Zuckerberg sein Gehalt von 500.000 auf nur noch einen Dollar kappen lassen und wird auch keine Boni mehr bekommen. Sein Reichtum sind ohnehin vor allem die über 600 Millionen Facebook-Aktien, die er hält. Beim Börsengang im vergangenen Mai hatte er nur etwa 30 Millionen Anteilsscheine verkauft, um Steuern auf seinen Aktienbesitz zu bezahlen. Sandberg, die sich um das Tagesgeschäft kümmert, hält knapp 18 Millionen Aktien und hat für die kommenden Jahre Aussicht auf mehr.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Boris Johnson am Mittwoch in London

          Parlament gegen Johnson : Aufstand gegen den No-Deal-Brexit

          Noch ist Boris Johnson nicht Premierminister. Aber er spielt schon öffentlich mit dem Gedanken an einen Austritt ohne Abkommen. Jetzt reagiert das Parlament – und macht ihm eine solche Lösung durch einen Trick schwerer.
          Außenminister Heiko Mass (links) und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow unterhalten sich vor Beginn des Petersburger Dialogs in Königswinter.

          „Petersburger Dialog“ : Maas nähert sich an – Lawrow teilt aus

          Laut Außenminister Maas könnten die dringenden Fragen der Weltpolitik nur mit Russland angegangen werden. Sein russischer Amtskollege wirft Deutschland hingegen vor, sich an „einer aggressiven antirussischen Politik“ zu beteiligen.

          Verhör von Carola Rackete : „Es sollte um die Sache gehen“

          Die „Sea-Watch“-Kapitänin kritisiert nach ihrer Anhörung den Rummel um ihre Person. Der lenke vom eigentlichen Problem ab: dem Umgang mit den Migranten im Mittelmeer. Doch Racketes Äußerungen zur Seenotrettung sind in Italien umstritten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.