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„Daily Mail“ : Yahoo findet weiteren Kaufinteressenten

  • Aktualisiert am

Yahoo kann mit den großen Wettbewerbern nicht mehr mithalten und stellt sich zum Verkauf. Bild: AFP

Nach Google will offenbar auch eine britische Zeitung für Yahoo bieten. Gemeinsam mit Finanzinvestoren soll der Kauf gestemmt werden.

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          Die britische Zeitung „Daily Mail “ erwägt laut einem Bericht des „Wallstreet Journal“, gemeinsam mit Finanzinvestoren in den Bieterwettstreit um den Internet-Pionier Yahoo einzusteigen. Der Zeitungskonzern sei vor allem an den Medienangeboten von Yahoo interessiert. Der Rest könne in verschiedenen Deal-Varianten an die Finanzinvestoren gehen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

          Yahoo wollte ursprünglich Anfang 2016 die milliardenschwere Beteiligung an Alibaba abstoßen und den Erlös an seine Aktionäre ausschütten. Doch es blieb unklar, ob die Transaktion steuerfrei bleibt. Deshalb wird stattdessen über eine Ausgründung des Kerngeschäfts nachgedacht. Zudem stellte sich Yahoo zum Verkauf. Laut Medienberichten läuft in einer Woche die Frist für erste Gebote aus. Es soll rund 40 Interessenten geben, darunter sei unter anderem der Telekom-Riese Verizon.

          Das einst bei Nutzern beliebte Internet-Urgestein Yahoo hat im Geschäft mit Online-Werbung den Anschluss an Wettbewerber wie Facebook verloren und steckt seit Jahren tief in der Krise. Yahoo war zuletzt an der Börse rund 34 Milliarden Dollar wert - doch den Großteil davon macht die Alibaba-Beteiligung aus. Verizon, zu dem auch AOL mit Online-Medien wie der „Huffington Post“ gehört, bewerte das Webgeschäft von Yahoo mit weniger als acht Milliarden Dollar, berichtete Bloomberg weiter.

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