https://www.faz.net/-gqe-8lmca

Verschlüsselte Kommunikation : BKA fordert Kooperationspflicht für Whatsapp

  • Aktualisiert am

„Whatsapp zu nutzen ist einfach, Whatsapp zu überwachen ist für uns eine besondere Herausforderung“, sagt BKA-Chef Holger Münch. Bild: dpa

Die Überwachung von Whatsapp sei kompliziert, sagt BKA-Chef Münch. Deshalb will er den Dienst dazu verpflichten lassen, bei Anfrage der Behörde personenbezogene Daten herauszugeben.

          Im Kampf gegen Terroristen und deren Nutzung verschlüsselter Kommunikation fordert das Bundeskriminalamt eine gesetzliche Kooperationspflicht für Whatsapp und andere Provider. „Whatsapp zu nutzen ist einfach, Whatsapp zu überwachen ist für uns eine besondere Herausforderung“, sagte BKA-Chef Holger Münch der „Rheinischen Post“.

          „Es würde uns im nationalen Recht schon helfen, wenn die Anbieter von Telemediendiensten genauso wie in der klassischen Telekommunikation verpflichtet wären, Bestandsdaten vorzuhalten und auskunftspflichtig zu sein.“

          Zugleich regte der BKA-Chef auch eine Erweiterung der Befugnisse zur Online-Durchsuchung an. Diese sei zwar zur Gefahrenabwehr ausdrücklich erlaubt, nicht aber zur Strafverfolgung. „Hier wünschte ich mir auch eine klare Regelung für den Bereich der Strafverfolgung“, sagte Münch.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.