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Auf Flickr und Tumblr : Yahoo will an mehr Nutzerdaten

  • Aktualisiert am

Yahoo und Chefin Marissa Mayer kämpfen seit längerem mit sinkenden Umsatzzahlen. Bild: AFP

Bisher konnte man sich bei Yahoos Internetdiensten Flickr und Tumblr auch ohne eigenen Zugang anmelden - mit dem Benutzernamen von Facebook oder Google. Das soll sich jetzt ändern.

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          Der Internet-Konzern Yahoo will sich in Zukunft verstärkt von seinen Konkurrenten Facebook und Google abgrenzen. Bisher konnten Nutzer sich über ihre Facebook oder Google-Konten bei Yahoo anmelden, um populäre Angebote wie Flickr oder Tumblr zu nutzen. Damit soll es nun vorbei sein, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

          Die Entscheidung, nicht mehr mit Google und Facebook zu kooperieren, markiert den nächsten Schritt in der Strategie der Vorstandsvorsitzenden Marissa Mayer, die seit ihrem Antritt im Juli 2012 darum bemüht ist, Yahoo neben der starken Konkurrenz zu etablieren. Obwohl Yahoo in den Vereinigten Staaten hohe Besucherzahlen aufweist, schafft es die Firma nicht, die Klicks in Geld umzuwandeln: Im vergangenen Quartal fiel der Umsatz abermals, auf 1,27 Milliarden Dollar. Für den Konzern ist es daher von großer Bedeutung, dass möglichst viele Nutzer regelmäßig ihren Yahoo-Account nutzen. Denn nur so kann die Firma die nötigen Daten sammeln, um seine Angebote auf die Nutzer zuzuschneiden, die Kundenbindung zu erhöhen - und die Werbeerlöse zu steigern.

          Daher hat der Konzern zuletzt viele seiner Dienste wie Yahoo Mail und Yahoo Finance überarbeitet, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren. Denn an der Nutzerbindung haperte es in den vergangenen Jahren: Viele Kunden ließen ihre Zugänge ungenutzt, sodass die Firma im vergangenen Jahr eine Aktion startete, um ungenutzte Accounts zu recyclen. Damals konnten sich neue Nutzer für Zugänge registrieren, die mindestens 12 Monate ungenutzt waren.

          Die erste Anwendung, die von der Änderung betroffen ist, ist der Sport-Dienst “Pick'Em“, der in den Vereinigten Staaten vor allem College-Basketball im Angebot hat. Andere Yahoo-Angebote sollen bald folgen. Künftig sollen auch die Login-Buttons für Facebook und Google von der Yahoo-Seite verschwinden, wie eine Sprecherin mitteilte. Wann die Änderungen auch für den deutschen Auftritt wirksam werden, ist noch nicht bekannt.

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