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Trauer um Computer-Pionier : Steve Jobs ist tot

Steve Jobs: 1955-2011 Bild: AFP

Der Tod des Apple-Mitbegründers Steve Jobs hat Trauer und Bestürzung ausgelöst. Der Computer-Visionär starb am Mittwoch im Alter von 56 Jahren. Er hinterlässt seine Frau und vier Kinder.

          Steve Jobs ist tot. Der Mitgründer des amerikanischen Elektronikkonzerns Apple ist am Mittwoch im Alter von 56 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Sein Tod kommt nur wenige Wochen, nachdem er sein Amt als Apple-Vorstandsvorsitzender abgetreten hat. Jobs zählt zu den einflussreichsten Unternehmern, die es in der amerikanischen Technologiebranche jemals gegeben hat. Er hat Apple zu einem Pionier in der Computerindustrie gemacht und mit Produkten wie dem digitalen Musikspieler iPod, dem iPhone-Handy und dem Tabletcomputer iPad etliche Bereiche der Konsumelektronik und Medienindustrie revolutioniert.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Der Verwaltungsrat von Apple gab den Tod von Steve Jobs am Mittwoch abend bekannt: „Steves Brillianz, Leidenschaft und Energie waren die Quelle von zahllosen Innovationen, die unser aller Leben bereichern und verbessern. Die Welt ist unermesslich besser wegen Steve.“ Tim Cook, der im August Nachfolger von Jobs als Apple-Vorstandsvorsitzender wurde, schrieb an die Belegschaft: „Apple hat einen Visionär und ein kreatives Genie verloren. Steve hinterlässt ein Unternehmen, das nur er hätte bauen können, und seine Seele wird für immer das Fundament von Apple sein. Es gibt keine angemessenen Worte für unsere Traurigkeit über den Tod von Steve.“

          Präsident Obama: „Mutig genug, um anders zu denken“

          Seine Familie teilte mit, Jobs sei friedlich gestorben, und es werde eine Kondolenzseite im Internet eingerichtet. Auf die Homepage der Apple-Internetseite wurde am Mittwoch abend ein Bild von Jobs mit seinem Geburts- und Sterbejahr gestellt. Jobs hinterlässt seine Frau und vier Kinder.

          Apple hat einen Visionär und ein kreatives Genie verloren Bilderstrecke

          Die Nachricht vom Tod des Apple-Mitgründers löste am Mittwoch abend eine wahre Flut von Würdigungen aus Wirtschaft und Politik aus. Der amerikanische Präsident Barack Obama sagte in einer Stellungnahme: „Steve gehörte zu den großartigsten amerikanischen Innovatoren – mutig genug, um anders zu denken, kühn genug, zu glauben, er könne die Welt verändern, und talentiert genug, um es auch zu tun. Indem er eines der erfolgreichsten Unternehmen auf dem Planeten von seiner Garage aus gegründet hat, hat er sich zu einem Beispiel für amerikanischen Erfindergeist gemacht.“ Jobs habe die Informationsrevolution „nicht nur zugänglich, sondern intuitiv und zu einem Spaß gemacht“, sagte Obama weiter.

          Auch Bill Gates, Mitgründer des Softwarekonzerns Microsoft und ein langjähriger Rivale von Jobs, verneigte sich: „Die Welt erlebt selten jemanden, der einen derart profunden Einfluss hat wie Steve, und dessen Effekte noch viele Generationen lang zu spüren sein werden. Für diejenigen von uns, die das Glück hatten, mit ihm zusammenzuarbeiten: Es war eine irrsinnig großartige Ehre. Ich werde Steve immens vermissen.“

          Bill Gates bediente sich dabei eines berühmten Zitats von Jobs selbst, der seine Apple-Produkte oft als „irrsinnig großartig“ anpries. Würdigungen kamen auch aus den Reihen der jüngeren Generation von Technologieunternehmern. Mark Zuckerberg, Gründer und Vorstandschef des sozialen Netzwerks Facebook, schrieb auf seine persönliche Facebook-Seite: „Steve, danke Dir dafür, ein Mentor und Freund gewesen zu sein. Danke, dass du gezeigt hast, dass das, was man erschafft, die Welt verändern kann.“ Die Internetseite von Google schrieb den Namen von Steve Jobs auf ihre Homepage.

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