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Hauptversammlung von Apple : Kein Showdown in Cupertino

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Bei Apples Aktionärstreffen bestätigten die Eigentümer den Kurs des Vorstands. Die Forderung eines Großinvestors, dass Apple noch mehr Aktien zurückkaufen soll, lief ins Leere.

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          Der ursprünglich erwartete Showdown auf der Hauptversammlung von Apple ist ausgeblieben. Nachdem Großaktionär Carl Icahn im Vorfeld seine Forderung nach einer Aufstockung des Aktienrückkaufs fallen gelassen hatte, winkten die Anteilseigner am Freitag im kalifornischen Cupertino die Vorstellungen des Managements durch.

          Icahn hatte eigentlich lautstark verlangt, den Aktienrückkauf im Geschäftsjahr auf 50 Milliarden Dollar aufzustocken. Er biss aber bei Apple-Chef Tim Cook und dem Verwaltungsrat des Konzerns auf Granit. Schließlich hatte Icahn erklärt, sich mit dem auf 32 Milliarden Dollar geschätzten laufenden Rückkauf zufriedenzugeben. Das käme seiner Forderung ja schon nahe, so der streitbare Investor.

          Tim Cook ist "stolz"

          CEO Cook zeigte sich selbstbewusst: Apples Umsatz wachse stärker als der aller anderen Technologieunternehmen. "Wir haben mehr Geld gemacht als je eine andere Technologiefirma. Abgesehen von Ölkonzernen hat wahrscheinlich niemals irgendjemand mehr verdient. Darauf sind wir stolz."

          Apple ist das weltweit am höchsten bewertete Unternehmen. Nachdem der Aktienkurs 2013 hinter den Erwartungen zurückblieb, wächst der Druck auf den Vorstand, nach iPhone und iPad neue revolutionäre Produkte vorzustellen.

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