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Vorwurf gegen Apple : Amerikanischer Konzern will iPhone-Verkäufe stoppen

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Das iPhone 7 Plus und das „alte“ iPhone 6: Zwischen Qualcomm und Apple eskaliert ein Patentstreit um die Verwendung der Chips. Bild: dpa

Der Chipkonzern Qualcomm wirft Apple vor, gegen ein Patent verstoßen zu haben. Im Kern geht es um die Verwendung der Chips in den Smartphones.

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          Der Rechtsstreit zwischen dem Chipkonzern Qualcomm und Apple geht in die nächste Runde. Qualcomm wirft dem iPhone-Hersteller Patentverstöße vor. Das Unternehmen kündigte an, vor der amerikanischen Aufsicht einen Verkaufsstopp für einige iPhone- und iPad-Modelle zu fordern, in denen bestimmte Chips eingesetzt werden. Qualcomm nannte zwar keinen Hersteller der Chips, gemeint ist aber der Rivale Intel, der Teile für das iPhone 7 liefert.

          Auf Kritik bei Qualcomm stoßen dabei nicht die Chips selbst, sondern die Art und Weise, wie sie in den Smartphones eingesetzt werden. Intel lehnte eine Stellungnahme ab. Apple und Qualcomm streiten schon seit längerem vor Gericht. Erst Anfang des Jahres verklagte Apple den Chiphersteller auf Schadenersatz in Milliardenhöhe.

          Das Lizenzgeschäft für Mobilfunkpatente ist der gewinnträchtigste Konzernbereich von Qualcomm. Dem Unternehmen setzt hier aber nicht nur der Abschwung auf dem Smartphone-Markt zu. Es steht damit auch rund um den Globus im Visier der Wettbewerbshüter.

          Im Februar 2015 zahlte der Konzern eine Strafe über 975 Millionen Dollar in China. Vor einem Jahr erhob zudem die EU-Kommission den Vorwurf des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Position.

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