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Battersea Power Station : Apple zieht in altes Kraftwerk

  • Aktualisiert am

Ikone des Industriezeitalters: Die Battersea Power Station. Bild: AFP

Die „Battersea Power Station“ gehört zu den berühmtesten Gebäuden Londons. Aber was damit anfangen? Apple hat eine Idee.

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          Das berühmte ehemalige Kraftwerk „Battersea Power Station“ in London bekommt einen großen Mieter: Apple will seine Londoner Büros in dem Gebäude unterbringen.

          Die „Battersea Power Station“ direkt an der Themse gehört zu den bekanntesten Gebäuden Londons. 100 Meter hoch ragen die weißen Schornsteine in den Himmel. Von 1933 an produzierte Großbritannien dort Kohlestrom. Pink Floyd und The Who zeigten das Kraftwerk auf Albumcovern, Alfred Hitchcock und der neuen Sherlock-Verfilmung diente das Kraftwerk als Filmkulisse.

          So soll der Komplex aussehen, wenn er fertig ist.
          So soll der Komplex aussehen, wenn er fertig ist. : Bild: Battersea Power Station Development Company

          1983 aber wurde das Kraftwerk stillgelegt. Danach begann eine schwierige Zeit. Fast alle wollten das Gebäude erhalten – aber kaum jemand wusste, wofür. Freizeitpark, Kongresszentrum, Einkaufszentrum: Alle möglichen Ideen scheiterten. Das Kraftwerk verfiel weiter und weiter. Erst 2012 fanden sich Investoren aus Malaysia, die um die Anlage herum ein ganzes neues Wohnviertel in Angriff nahmen. Jetzt wird dort gebaut. Sänger Sting soll in dem Komplex eine Wohnung gekauft haben.

          Im Jahr 2021 will Apple einziehen. Die Europazentrale mit 4000 Mitarbeitern soll zwar in Irland bleiben, in der „Battersea Power Station“ sollen sich aber 1400 Mitarbeiter aus verschiedenen Büros um London sammeln, heißt es in einer Mitteilung der Investoren. Auf sechs Stockwerken sollen sie fast 5000 Quadratmeter belegen, knapp die Hälfte der Bürofläche in dem Komplex. Das ganze soll der größte Büro-Mietvertrag der vergangenen 20 Jahre im Londoner Westen sein.

          Die Entscheidung ist nicht nur für die Investoren aus Malaysia gut, auch Londoner Politiker freuen sich. Nach der Brexit-Entscheidung im Juni sind sie froh um das Signal, dass ein Technik-Unternehmen noch vor Ort investiert. Erst vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass Microsoft im Zuge von Umzügen innerhalb Londons das Skype-Büro schließt und wichtige Aufgaben nach Amerika verlagert.

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