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Versorgung der Firmenzentrale : Apple investiert 850 Millionen in Solarstrom

  • Aktualisiert am

Apple macht sich seinen Strom bald selbst. Bild: Reuters

Der Strom soll für die Firmenzentrale und für alle Apple-Stores in Kalifornien reichen: Der Konzern aus Cupertino hat einen langfristigen Liefervertrag mit dem Solarpark-Betreiber First Solar abgeschlossen. Geplant ist eine fünf Kilometer große neue Anlage.

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          Apple investiert 850 Millionen Dollar in ein riesiges Solarpark-Projekt in Kalifornien. Wie der Konzern am Dienstag bekannt gab, soll eine fünf Quadratkilometer große Anlage künftig ausreichend Strom produzieren, um das neue Hauptquartier in Cupertino sowie alle Apple Stores in Kalifornien und die restlichen Büros der Firma in dem amerikanischen Bundesstaat zu versorgen.

          Hierzu hat Apple mit dem Anbieter First Solar eine Allianz geschlossen. Vorgesehen ist, dass der iPhone-Hersteller über einen Zeitraum von 25 Jahren mit Ökostrom versorgt wird. Nach Angaben von First Solar ist dies die bislang längste Liefervereinbarung in der Geschichte der Solarindustrie.

          „Wir machen das, weil es das Richtige ist“, sagte Konzernchef Tim Cook bei einer Konferenz der Bank Goldman Sachs in New York. Der Einsatz von Solarenergie bringe Apple aber auch Einsparungen.

          Das Unternehmen betreibt schon mehrere Solaranlagen im Bundesstaat North Carolina. Das neue Projekt ist jedoch bisher das ambitionierteste. Der neue Solarpark im kalifornischen Monterey County soll 2016 fertig sein. 

          Cook bekräftigte sein Bekenntnis zu strikterem Datenschutz. So wolle der Konzern bei seinem Bezahldienst Apple Pay ganz bewusst nicht wissen, wer wo was kauft. Er glaube, dass die Menschen mit der Zeit gegen eine breit angelegte Erfassung und Auswertung ihrer Daten rebellieren werden, sagte der Apple-Chef.

          Zudem solle das kontaktlose Bezahlen per Handy mehr Sicherheit bieten. „Bei Apple Pay geben wir dem Händler nie ihre Kreditkarten-Nummer.“ Ihm selbst seien die Kreditkarten-Informationen drei Mal gestohlen worden, sagte Cook.

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