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App „Yo“ : Zwei Buchstaben machen Karriere

  • Aktualisiert am

Kommunikation der simplen Sorte: die App Yo Bild: Apple

Die App „Yo“ kann genau eines: Das Wort „Yo“ verschicken. Trotzdem hat sie jetzt eine Million Nutzer. Oder vielleicht gerade deswegen? 

          1 Min.

          Die Smartphone-Anwendung „Yo“ ist eine Spielerei, sorgt derzeit aber für Schlagzeilen. Jetzt meldet der Anbieter per Twitter, die App habe bereits eine Millionen Nutzer. Mit der App kann man das Wörtchen „Yo“ übermitteln. Wer die kostenlose Anwendung auf sein Smartphone lädt, kann damit gleichzeitig eine Text- und eine Sprachnachricht an Freunde senden. Der Inhalt lautet jeweils „Yo“, was so viel heißt wie „Hey“.

          „Yo“ ist inzwischen auf Platz fünf der beliebtesten Apps im amerikanischen App Store von Apple - noch vor Facebook, Instagram und Snapchat. Alleine am vergangenen Donnerstag wurden 4 Millionen „Yos“ an einem einzigen Tag versendet. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die App Opfer eines Hackerangriffs geworden war. „Wir arbeiten an den Sicherheitsproblemen, die uns bekannt geworden sind. Wir nehmen das sehr ernst“, twitterte das Unternehmen.  

          In der vergangenen Woche hatten Investoren laut amerikanischen Medien eine Million Dollar (rund 737.000 Euro) investiert. In Apples App Store fielen die Meinungen über die Anwendung geteilt aus. Einige Nutzer flüchteten sich in Sarkamsus: „’Yo’ ist ein Lebensstil. Seit ich ’Yo’ heruntergeladen habe, haben sich alle meine Beziehungen verbessert und der Großteil meiner  Haare ist nachgewachsen“, schrieb ein Anwender.

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