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Ähnlich wie „Wannacry“ : Neuer Cyber-Angriff in der Ukraine

  • Aktualisiert am

Das Hauptquartier des ukrainischen Stromversorgers Ukrenergo steht in Kiew. Bild: Reuters

Der staatliche Stromversorger der Ukraine ist von Hackern abermals attackiert worden. Diesmal scheint das Unternehmen besser gerüstet zu sein.

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          In der Ukraine ist der staatliche Stromversorger Ukrenergo abermals Ziel eines Cyber-Angriffs geworden. Das Unternehmen teilte an diesem Freitag jedoch gleich mit, während der Attacke sei kein großer Schaden entstanden.

          Das Computersystem des Versorgers war schon zu Wochenbeginn von einem Virus infiziert worden. Dieser befiel vor allem Einrichtungen und Unternehmen des Landes, aber auch Tausende Computer auf der ganzen Welt; betroffen waren auch deutsche Unternehmen.

          Der neue Computervirus unterscheide sich von dem vorhergehenden, teilte Ukrenergo weiter mit. Er ähnele der Erpressungs-Software „Wannacry“. Diese hatte im Mai Zehntausende Computer rund um den Globus erfasst und blockiert.

          Derzeit wird untersucht, wie sich der „Petya“ oder „NotPetya“ genannte Verschlüsselungstrojaner zu Wochenbeginn von der Ukraine über die Firmennetze internationaler Unternehmen weiterverbreitete. Mehrere Konzerne meldeten zum Teil massive Störungen.

          Über die Urheber und das Motiv besteht noch Unklarheit. In Deutschland waren nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) eine „geringe zweistellige Zahl von Unternehmen“ betroffen. Die Infektion sei aber noch nicht zu Ende, sagte BSI-Chef Arne Schönbohm am Donnerstag.

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