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F.A.Z. exklusiv : Microsoft-Chef fordert Zusammenarbeit bei künstlicher Intelligenz

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„Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir die wahren Probleme ansprechen, wie die Balance zwischen Privatsphäre und nationaler Sicherheit“, sagt Microsoft-Chef Satya Nadella. Bild: dpa

Satya Nadella will künstliche Intelligenz „demokratisieren“, also auch für kleine Unternehmen verfügbar machen. Eine Dominanz nur der großen Unternehmen im Wettrennen um Innovation in der Technologie sieht er nicht.

          Angesichts der angespannten diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten macht Microsoft-Chef Satya Nadella einen Vorschlag zur Zusammenarbeit:

          „Es wird unausweichlich dazu führen, dass wir rund um die Welt auf die Bedürfnisse und Befürchtungen eingehen müssen, was künstliche Intelligenz betrifft“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Microsoft im Gespräch mit der F.A.Z. (Dienstagsausgabe). „Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir die wahren Probleme ansprechen, wie die Balance zwischen Privatsphäre und nationaler Sicherheit.“ Die Forschung nach künstlicher Intelligenz wird für Microsoft getrieben vom starken Wachstum der Sparte „Cloud Computing“. Der Konzern stellt dabei Unternehmen, die ihre Informationstechnik in die Cloud verlagern wollen, Computerkapazitäten zur Verfügung.

          Für fast alle großen Technologiekonzerne ist das derzeit der größte Wachstumsmarkt, weil mit zunehmender Vernetzung immer mehr Daten anfallen, die verarbeitet werden müssen. Auch in der künstlichen Intelligenz entstehen riesige Datenmengen, die Microsoft über seine Cloud-Plattform Azure kanalisiert. Im abgelaufenen ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/2017 (30. Juni) hat sich alleine der Umsatz mit Azure verdoppelt.

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