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„Alle Indikatoren stabil“ : Netzagentur führt Indikatoren zur Gasversorgung ein

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Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur Bild: dpa

Fünf Indikatoren sollen künftig anzeigen, ob eine Gasmangellage in Deutschland droht. Sie werden jeweils als stabil, angespannt oder kritisch eingestuft. Derzeit seien „alle Indikatoren stabil“, sagte Netzagenturchef Klaus Müller.

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          Die Bundesnetzagentur will anhand von fünf neuen Indikatoren beurteilen, ob im Winter eine Gasmangellage in Deutschland droht. „Die Indikatoren geben uns eine schnelle Einschätzung und Prognose zur aktuellen Lage“, sagte der Präsident der Regulierungsbehörde, Klaus Müller, am Freitag. „Stand heute sind alle Indikatoren stabil“, betonte er.

          Der Regulierer werde die Gasversorgung anhand einer Temperaturprognose, des temperaturbereinigten Gasverbrauchs, der Speicherfüllstände, der Lage in den Nachbarländern und der Beschaffung von Regelenergie beurteilen. Dies erfolge für jeden Indikator in den Stufen stabil, angespannt und kritisch.

          Die Indikatoren sollen „Anhaltspunkte bei einer Diskussion einer Gasmangellage und um die Ausrufung der Notfallstufe sein“. Die Entscheidung über die Ausrufung einer Notfallstufe liege aber bei der Bundesregierung, betonte Müller. Bei einer Gasmangellage drohen Eingriffe in die Versorgung. Müller pochte weiter auf Einsparungen, diese müssten bei 25 Prozent liegen – bisher hatte Müller in der Regel von „mindestens 20 Prozent“ gesprochen.

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