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Innenministerin Nancy Faeser : „Wir brauchen eine Willkommenskultur“

Die Sozialdemokratin Nancy Faeser, 52, ist seit Dezember Bundesministerin des Innern und für Heimat. Bild: Andreas Pein

Innenministerin Nancy Faeser über die Sprachkenntnisse von Berliner Kellnern, ihre Pläne für mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland – und warum es für das modernste Einwanderungsrecht der Welt noch einiges zu tun gebe.

          7 Min.

          Frau Faeser, Sie wollen im Herbst ein neues Einwanderungsrecht auf den Weg bringen, um den Mangel an Arbeitskräften zu beheben. Wie soll das funktionieren?

          Ralph Bollmann
          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
          Alexander Wulfers
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wir senden ein wichtiges Signal: Deutschland ist ein Einwanderungsland, und es wird Zeit, dass sich die Politik dazu bekennt. Die Wirtschaft fordert seit Jahren, dass wir endlich unbürokratische Verfahren für die Einwanderung von Arbeitskräften finden. Bislang haben wir eine in Deutschland anerkannte Quali­fikation verlangt, dazu einen Arbeitsvertrag und auch noch deutsche Sprachkenntnisse der mitreisenden Angehörigen. Das waren hohe Hürden.

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