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Weltklimakonferenz in Glasgow : „Das Geld für den Klimaschutz liegt auf der Straße“

Proteste stehen in Glasgow gerade auf der Tagesordnung. Wie will die Finanzwelt die Bekämpfung des Klimawandels angehen? Bild: Reuters

Werner Hoyer, Chef der Europäischen Investitionsbank, über die Kauflust reicher Erben für grüne Finanzprodukte, müde Entwicklungsinstitute und die Notwendigkeit eines EU-Klimafonds.

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          Herr Hoyer, wie ist Ihr Fazit zur Weltklimakonferenz hier in Glasgow bisher?

          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin

          Die Veranstaltung ist so chaotisch organisiert, dass man sich wundert, dass so viel dabei herausgekommen ist. Sehen Sie sich nur die langen Warteschlangen an. Auch inhaltlich war der Weg nach Glasgow unglücklich, weil man nicht den Eindruck hatte, dass die politischen Ambitionen hier durch die Decke gehen würden. Das hat sich im Verlauf der Konferenz zum Glück gewandelt, die Bereitschaft zu handeln ist da. Der Auftritt von US-Präsident Joe Biden war viel stärker als zuvor auf dem G-20-Gipfel in Rom, und Indien hat sich hier in Glasgow zur Treibhausgasneutralität verpflichtet. Es gibt insgesamt viel mehr motivierte Akteure, als es zunächst aussah.

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