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Nach Insolvenz : Urlaubshotels plagen Existenzängste

Thomas-Cook-Urlauber am Flughafen Heraklion auf Kreta. Bild: AFP

Nach der Thomas-Cook-Insolvenz stellen sich Betriebe in Griechenland und Spanien auf Ausstände von mehreren hundert Millionen Euro und weniger Gäste ein. Die Ersten fordern Staatshilfe.

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          Hoteliers rund um das Mittelmeer zeichnen nach der Insolvenz des Reisekonzerns Thomas Cook Schreckensszenarien für ihr künftiges Geschäft. Der Hotelierverband auf Mallorca (FEHM) verlangt schon staatliche Unterstützung, er sieht „die Zukunft vieler Unternehmen ernsthaft gefährdet“. Der Vorsitzende des griechischen Tourismusverbands Sete und Miteigentümer der Kette Electra Hotels rechnet schon mit andauernden Folgen des Zusammenbruchs. Die Marktanteile von Thomas Cook könnten nicht innerhalb von wenigen Monaten von anderen Unternehmen gefüllt werden.

          Hans-Christian Rößler

          Politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel und den Maghreb mit Sitz in Madrid.

          Tobias Piller

          Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

          Während auf den Balearen mit Mallorca die Urlaubshauptsaison zu Ende geht, rechnet man auf den Kanarischen Inseln, wo wegen der ganzjährig warmen Temperaturen nun die Hochsaison beginnt, mit einem schmerzhaften Rückschlag. Erst vor wenigen Wochen hatte der Billigflieger Ryanair die Schließung seiner beiden Stützpunkte auf den Inseln angekündigt, dazu kommen nun Folgen der Cook-Insolvenz. Die geschäftsführende spanische Tourismusministerin María Reyes Maroto lud am Dienstag zu einem Krisentreffen ein.

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