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Nach Ibiza-Video in Österreich : Warum Unternehmen auf Stasi-Ermittler setzen

Strache-Video: Ein Detektiv soll die Finger im Spiel haben – die Branche distanziert sich von unseriösen Methoden. Bild: AFP

Das Ibiza-Video lenkt den Blick auf das Geschäft der Detektive. Vor allem ehemalige Stasi-Ermittler können hier ihre Fähigkeiten einsetzen. Nicht immer geht es in der Branche legal zu.

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          Immer mehr Unternehmen nehmen die Hilfe spezialisierter Detekteien in Anspruch. Zudem rüsten Konzerne selbst intern mit eigenen Sicherheitsstäben auf. Aber auch klassische Unternehmensberatungen, Presseagenturen und Anwaltskanzleien drängen in den Markt. „Wir befinden uns in einem robusten Wirtschaftskrieg. Informationen jeder Art werden für Unternehmen zu einer immer wichtigeren Handelsware“, sagte Raoul Classen, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Detektive (BDD), der F.A.Z. „Für viele Detekteien kommen inzwischen 80 Prozent oder mehr der Aufträge aus der Wirtschaft.“ Das bestätigen große Anbieter wie die Lentz Gruppe, deren Detektei-Hauptsitz sich am Finanzplatz Frankfurt befindet.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Klaus Max Smolka

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Tillmann Neuscheler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der Skandal um das sogenannte Ibiza-Video, das dem österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) seine politischen Ämter kostete, lenkt den Blick nun auf das Ermittlergewerbe – und zugleich auf seine fragwürdigen Methoden. Ein Privatdetektiv soll maßgeblich beteiligt gewesen sein am verdeckten Kameraeinsatz gegen den Politiker, der offensichtlich nichts ahnte. Es wird sich zeigen, ob die Drahtzieher aufgrund einer Verletzung der Persönlichkeitsrechte eine Straftat begangen haben.

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