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Cyber-Kriminalität : Im Netz der kaltblütigen Erpresser

Die Zahl der Internet-Attacken nimmt zu. Bild: dpa

Hacker dringen mit ihren Angriffen in immer sensiblere Bereiche vor. Sie nehmen Daten als Geisel und Tote in Kauf. Treffen kann es jeden.

          3 Min.

          Tom Burt ahnte Böses. Als der Sicherheitschef von Microsoft im Februar die Attacken auf 400.000 E-Mail-Exchange-Server von Kunden seines Konzerns analysiert hat, sah er in einer ersten Angriffswelle Daten-Spione am Werk. In einer zweiten aber hinterließen Erpresser ihre Spuren. Die hatten spezielle Programme auf die Rechner ihrer Opfer geschleust, sämtliche Daten gekapert, sie verschlüsselt, die IT-Systeme dadurch in Geiselhaft genommen und Lösegelder für deren Freisetzung gefordert.

          Stephan Finsterbusch
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Winand von Petersdorff-Campen
          Wirtschaftskorrespondent in Washington.
          Philip Plickert
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.
          Patrick Welter
          Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.

          „Diese zweite Angriffswelle zielt auf Profit, und die Angreifer sind Cyberkriminelle, keine staatlichen Akteure“, sagte Burt damals der F.A.Z. Da war die Zahl der Opfer noch klein und die Schäden überschaubar. Doch der Microsoft-Sicherheitschef schlug Alarm. Daraufhin stellten Behörden wie das deutsche BSI und die amerikanische CISA alle Ampeln auf Rot. Acht Wochen später rollt ein Tsunami von Erpressersoftware durch die Welt.

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