Nach Anklage : HSH-Manager kritisieren Staatsanwaltschaft

Die ehemaligen Bankvorstände weisen die Untreuevorwürfe zurück und bezeichnen das Vorgehen als politisch motiviert. Die Staatsanwaltschaft bestätigt die Anklage, hält sich mit Details aber noch zurück.
Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat am Montag mitgeteilt, dass sie gegen sechs ehemalige Vorstände der HSH Nordbank Anklage erhoben hat. Damit bestätigte sie einen entsprechenden Bericht der F.A.Z. Den beiden früheren HSH-Vorstandsvorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher und Hans Berger sowie den vier ehemaligen Vorständen Jochen Friedrich, Peter Rieck, Hartmut Strauß und Bernhard Visker wird schwere Untreue vorgeworfen im Zusammenhang mit einer verlustreichen Finanztransaktion aus dem Jahr 2007. Nonnenmacher und Friedrich sollen sich überdies der „unrichtigen Darstellung“ schuldig gemacht machen. Die Angeschuldigten weisen die Vorwürfe zurück. Zu den Details und Hintergründen der Anklage wollte sich ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag nicht äußern, da noch nicht alle Angeschuldigten die Zustellung der 600 Seiten starken Anklageschrift bestätigt hätten.





