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Radfahren in Münster : Das Ende des Fahrrad-Mekkas?

Münster will mehr für den Radverkehr tun, um weiter als Fahrradhauptstadt zu gelten. Bild: dpa

Lange war Münster die Fahrradhauptstadt Deutschlands. Um das zu bleiben, wird viel geplant. Die Radlobby sagt: zu wenig – und zu spät.

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          Die Salzstraße ist ein unruhiges Pflaster. Nach Feierabend rauschen die Münsteraner hier im Sekundentakt vorbei, und wer sich nicht mit dem Drahtesel fortbewegt, ist klar in der Minderheit. Mit bis zu 23 000 Radfahrern am Tag ist die Kreuzung von Salzstraße und dem Promenade genannten Altstadtring eine der meistbefahrenen Ecken der Stadt. Doch ebendas macht sie auch zu einem neuralgischen Unfallschwerpunkt.

          Niklas Záboji
          Wirtschaftskorrespondent in Paris

          300 000 Einwohner zählt Münster, rund 10 Prozent mehr als vor acht Jahren; von den deutschen Großstädten wachsen nur Leipzig und Darmstadt schneller. Als Universitätsstadt mit viel Grün und wenig Industriedreck genießt Münster einen erstklassigen Ruf. Die derzeitige Infrastruktur aber, erklärt Michael Milde aus der Münsteraner Verkehrsbehörde, halte diesem Zustrom nicht stand.

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