Mord an Rohwedder : Der Patriot, der seinen Mut mit dem Leben bezahlte
Von Inge Kloepfer
Lesezeit: 7 Min.
Der Himmel über Ost-Berlin war düster bewölkt, als sich Detlev Karsten Rohwedder auf den Weg zur Volkskammer im Palast der Republik machte. Es war der 13. September 1990, nahezu drei Monate waren vergangen, seit die letzte Volkskammer der DDR ihr Treuhandgesetz verabschiedet hatte. Die ostdeutschen Abgeordneten hatten Rohwedder eingeladen, über den Aufbau der Behörde zu berichten, deren Präsidentschaft er am 1. Juli übernommen hatte.
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