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Saatguthersteller : Monsanto lehnt auch höheres Bayer-Angebot ab

  • Aktualisiert am

Monsanto-Werk in Lillo in der Nähe von Antwerpen Bild: AFP

In der vergangenen Woche hatte Bayer sein Übernahmeangebot für Monsanto leicht erhöht. Das Management des amerikanischen Saatgutherstellers rät seinen Aktionären aber weiter ab. Das Angebot sei noch immer „unangemessen“.

          Der amerikanische Saatgutriese Monsanto gibt sich mit der aufgestockten Übernahmeofferte von Bayer noch nicht zufrieden. Das Angebot sei „finanziell unangemessen“ und reiche noch nicht aus, um die Aktionäre zur Annahme zu bewegen, erklärte Monsanto am Dienstag.

          Das amerikanische Unternehmen hatte sich nicht geäußert, seit der Leverkusener Chemie- und Pharma-Konzern am vergangenen Donnerstag seine auf 125 von 122 Dollar je Aktie erhöhte Offerte öffentlich gemacht hatte.

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          Monsanto bleibe offen für konstruktive Gespräche mit Bayer über die Machbarkeit einer Übernahme - aber auch mit anderen Interessenten, hieß es in der Mitteilung.

          Monsanto steht in Europa seit Jahren wegen seiner gentechnisch veränderten Produkte in der Kritik. Dem Unternehmen wird unter anderem ruppiges Verhalten im Umgang mit seinen Kunden vorgeworfen. Außerdem vertreibt Monsanto den Unkrautvernichter Glyphosat. Dieser steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Monsanto vermarktet Glyphosat unter dem Namen Roundup. Vor kurzem hatte die EU-Kommission die Europa-Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters um bis zu 18 Monate verlängert.

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