https://www.faz.net/-gqe-advrf

Mehr Geld für den Haarschnitt : Wieso Frauen beim Friseur mehr zahlen als Männer

  • -Aktualisiert am

Kostet einiges: Eine Friseurin schneidet einer Kundin die Haare in einem Berliner Friseursalon. Bild: dpa

Frauen müssen beim Friseur meist deutlich tiefer in die Tasche greifen als Männer. Auch für eine einfache Kurzhaarfrisur. Ist das gerecht? Die Friseure sagen: Auf jeden Fall.

          3 Min.

          Haare sind ein heikles Thema. Nicht erst seit der Corona-Pandemie, als nach dem Ende des Lockdowns viele wochenlang auf einen Friseurtermin warten mussten, war die Sorge um die eigene Haarpracht für die meisten ein wichtiges Thema.

          Gerade Frauen wird nachgesagt, dass sie der Schönheit wegen viel Zeit in Salons verbringen. Aber auch immer mehr Männer werden mutiger und auch eitler. Die Tage des klassischen Fassonschnitts sind lange vorbei. Doch die Preise, die beim Friseur aufgerufen werden, laufen diesem Trend hinterher. Und das zugunsten der Männer. Die zahlen nämlich regelmäßig 20 bis 60 Prozent weniger als die weibliche Kundschaft. Selbst dann, wenn Frauen einen einfachen Kurzhaarschnitt bevorzugen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Blick auf, durch das Hochwasser zerstörte, Häuser in Altenburg. Aufgenommen am 15. Juli 2021 in Altenburg, Altenahr.

          Flutkatastrophe : Der Versicherte ist der Dumme

          Auch wer sein Haus nicht versichert hat, darf nach der Flut auf viel Geld vom Staat hoffen. Darum ist eine Versicherungspflicht überfällig, sagen Fachleute.
          Schöner Schein: Tanzende Mädchen 1959 in einem Kurheim in Bad Dürrheim. Der Alltag vieler „Verschickungskinder“ sah in Wirklichkeit viel düsterer aus.

          „Verschickungskinder“ : Als die Kur zur Qual wurde

          In der jungen Bundesrepublik wurden Millionen Kinder ohne Eltern in Kur geschickt. Viele der „Verschickungskinder“ erlebten keine Erholung, sondern durchlebten Wochen der Tortur mit Heimweh, Schlägen und Missbrauch.