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Überbrückungshilfe startklar : So beantragen Betriebe Zuschüsse zu den Fixkosten

Überbrücken mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Bild: dpa

Bis zu 150.000 Euro für drei Monate – so viel Geld können Unternehmen jetzt als Überbrückungshilfe erhalten. Dafür wurde ein Online-Portal eingerichtet. Doch die Unternehmen dürfen die Anträge nicht selbst stellen.

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          Ob Hoteliers, Messebauer oder Gastronomen: Seit Wochen klagen vor allem Unternehmer aus dem Veranstaltungsbereich, dass es für sie finanziell immer enger wird. Auch Mittelständler aus der Industrie, die bislang einen Großteil ihres Geschäfts im Ausland machten, zeichnen ein düsteres Bild der Lage. Für diese und andere Unternehmen, die weiter unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden, gibt es nun neue Hilfsangebote des Staates: Am Mittwoch fiel der Startschuss sowohl für die Überbrückungshilfe als auch für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF).

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Werner Mussler

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          Die Überbrückungshilfe sind Zuschüsse zu den Fixkosten der Unternehmen, die sich an der Höhe des Umsatzrückgangs bemessen. Maximal werden 80 Prozent der Fixkosten erstattet – dazu zählen etwa Mieten für Geschäftsräume, Leasingraten und Versicherungen. Je Unternehmen gibt es maximal 150.000 Euro für drei Monate. Derzeit ist das Programm bis Ende August befristet. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zeigte sich am Mittwoch jedoch offen für eine Verlängerung. Denkbar sei, von September an mit einer weniger großzügigen Regelung weiterzumachen, sagte er. In der zweiten Augusthälfte will er dazu Gespräche mit der SPD führen.

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