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Bis spätabends geöffnet: Im Mini-Tegut am Hanauer Hauptbahnhof (unten) können Kunden rund um die Uhr einkaufen.

Energiepreise : Supermarkt-Betreiber gegen früheren Ladenschluss

Um Energie zu sparen, sollten laut Tegut die Geschäfte spätestens um 20 Uhr schließen müssen. Konkurrenten lehnen ­das ab: Der Stromverbrauch werde dadurch kaum gesenkt, rechnen sie vor.

Kürzere Ladenöffnungszeiten : Es braucht kein Gesetz

Der Chef der Handelskette Tegut hat sich an die Politik gewandt: Er schlägt vor, dass Geschäfte wegen des Personalmangels und der hohen Energiekosten früher schließen. Doch dazu ist kein Gesetz nötig.

Niederlande : Energiekrise im Erdgas-Land

Bis vor kurzem haben die Niederlande mehr Gas exportiert als importiert. Nun stellt das Land den Energiemix um und entlastet die Bürger von stark steigenden Energiekosten. Die Rezepte dafür sind aber umstritten.

Historische Steuersenkung : Ein Wumms für die Briten

Finanzminister Kwasi Kwarteng hat das größte Paket von Steuersenkungen seit 50 Jahren vorgelegt. Ob es wirklich nachhaltiges Wachstum erzeugt, bleibt ungewiss.

Rückzug aus Russland : Geschäfte mit Putin

Die Teilmobilmachung hat den Druck auf westliche Unternehmen nochmals erhöht. Wer weiterhin Geschäfte mit Putin macht oder auf ein baldiges Ende des jetzigen Regimes setzt, geht ein gehöriges Geschäftsrisiko ein.

Krankenkassenfinanzierung : Durch die Hintertür

Der Gesetzesvorschlag von Bundesgesundheitsminister Lauterbach zur Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung ist ein kläglicher Notbehelf. Er zeugt nicht von Weitsicht, sondern von Ideenarmut und Hilflosigkeit.

Energiekrise : Fracking als Option für Großbritannien

Es ist richtig, dass die Regierung von Liz Truss wieder die Möglichkeit eröffnet, Schiefergestein aufzubrechen, um Gas zu fördern. Die Gegner der Technik übertreiben mit den Risiken.

Streit ums Entlastungspaket : Länder nutzen ihre Macht schamlos aus

Christian Lindner steckt in einem immerwährenden Abwehrkampf. Als erstes kam die Inflation, dann Robert Habecks Zweifel und nun sind es die Forderungen der Ministerpräsidenten.

Verstaatlichung : Das Uniper-Debakel

Ein schneller Abschied des Staates ist undenkbar – bei Uniper ist der Bund gekommen, um zu bleiben.

Uniper-Verstaatlichung : Zur Not muss der Staat ran

Die Verstaatlichung des größten deutschen Gasimporteurs Uniper ist die richtige Entscheidung. Eine nicht weniger wichtige Frage aber schiebt die Regierung weiter vor sich her.
Will helfen, Energie zu sparen: Möbelhaus Schaumann in Kassel

Wegen Energiekrise : Möbelhäuser sollen montags schließen

Ein „Green Monday“ soll zum Energiesparen beitragen. Die Begeisterung der Möbel- und Küchenhändler für diese Empfehlung hält sich bisher in Grenzen. Aber eine Ausnahme gibt es.
Nicht jede Tätigkeit eigne sich für eine genaue Arbeitszeiterfassung, finden Arbeitgeber.

„Stechuhr“-Urteil : Es gibt noch Hoffnung für die Vertrauensarbeitszeit

Schon vor dem jüngsten Urteil des Bundesarbeitsgerichts hatte sich die Ampel im Koalitionsvertrag vorgenommen: Sie will flexible Modelle wie Vertrauensarbeitszeit sichern. Jetzt sollte das schnell Gesetz werden, verlangen Verbände.

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  • Reservisten mit Ausbilder auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg in Bayern

    Bundeswehr-Reservisten : Zwischen Schreibtisch und Schützengraben

    Auch Unternehmer und Manager stehen als Reservesoldaten für den Ernstfall bereit. Was treibt sie an – und wie lässt sich das Militärische mit dem Job vereinbaren? Die F.A.Z. hat sich bei Reservisten aus der Wirtschaft umgehört.
  • Zu Besuch: Bundeskanzler Olaf Scholz schaut sich die Produktion des Heizungsherstellers Viessmann an.

    Wärmepumpenhersteller : Viessmann als Kanzlerfänger

    Angela Merkel war schon da, nun kam Olaf Scholz zum Heizungs- und Klimatechnikkonzern Viessmann nach Hessen. Wie schafft ein Mittelständler das?
  • Bestseller: Spielfeld von Siedler in der Catan-Redaktion des Kosmos-Verlags in Stuttgart

    Catan, Drei??? und Exit-Verlag : „Wir müssen raus aus dieser Abhängigkeit“

    Der Kosmos-Verlag gewinnt vor zwei Wochen das Spiel des Jahres, doch die Lieferung aus Fernost stockt. Geschäftsführer Michael Fleissner will sich von China lösen und künftig „Catan“, „Die Drei ???“ und „Exit“ dort herstellen, wo die Kunden sitzen.