https://www.faz.net/-gqe-aderm

Wegen Corona-Folgen : Wie die Stadt Hanau der Außengastronomie helfen will

Soll zum Verweilen einladen: Die Hanauer Innenstadt Bild: Victor Hedwig

Die Stadt Hanau möchte die Gastronomie unter freiem Himmel beleben. Zu diesem Zweck hilft sie Betrieben nicht nur mit Geld.

          2 Min.

          Gut 150.000 Euro aus den Subventionsmitteln der Stadt hat bisher die Hanauer Gastronomie erhalten. Angesichts der langen Schließungszeit von Restaurants, Biergärten, Bars und Kneipen wegen der Corona-Pandemie reicht diese Unterstützung nach Einschätzung von Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) aber nicht aus. Die Gastronomie-Branche habe seit dem Frühjahr 2020 schwer unter der Pandemie gelitten. Abholangebote für Speisen und die Lockerungsphase im vergangenen Sommer hätten die massiven Umsatzverluste nicht ausgeglichen, so Kaminsky. Die zur Verfügung gestellten Mittel seien aufgebraucht, doch die Situation in der Gastronomie sei nach wie vor angespannt. Deshalb stellt Kaminsky weitere finanzielle Unterstützung in Aussicht.

          Luise Glaser-Lotz
          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.

          Das Förderprogramm vom vergangenen Herbst habe sich vor allem auf Investitionen in Hygienekonzepte, in Umbauten zur Einhaltung der Abstandsregeln und in Geräte zur Luftreinigung bezogen. In diesem Jahr sei es vor allem um die Außengastronomie und neue Schutzkonzepte gegangen. Da es absehbar gewesen sei, dass die ersten Lockerungen für die Außenflächen kommen würden, seien dafür auch die meisten Anträge gestellt worden, sagt Martin Bieberle, Geschäftsführer der Hanau Marketing GmbH, die die Vergabe der Fördermittel steuert. Dabei habe sich die Stadt großzügig bei der Ausweitung bestehender oder der Genehmigung neuer Flächen gezeigt.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Blick auf, durch das Hochwasser zerstörte, Häuser in Altenburg. Aufgenommen am 15. Juli 2021 in Altenburg, Altenahr.

          Flutkatastrophe : Der Versicherte ist der Dumme

          Auch wer sein Haus nicht versichert hat, darf nach der Flut auf viel Geld vom Staat hoffen. Darum ist eine Versicherungspflicht überfällig, sagen Fachleute.
          Schöner Schein: Tanzende Mädchen 1959 in einem Kurheim in Bad Dürrheim. Der Alltag vieler „Verschickungskinder“ sah in Wirklichkeit viel düsterer aus.

          „Verschickungskinder“ : Als die Kur zur Qual wurde

          In der jungen Bundesrepublik wurden Millionen Kinder ohne Eltern in Kur geschickt. Viele der „Verschickungskinder“ erlebten keine Erholung, sondern durchlebten Wochen der Tortur mit Heimweh, Schlägen und Missbrauch.