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Gelder für kleine Betriebe : Tausende Nothilfe-Anträge bewilligt

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Berichtet über 2300 bewillige Nothilfe-Anträge: Finanz-Staatssekretär Worms Bild: Frank Widmann

In der Corona-Krise stehen die Beamten vom Regierungspräsidium Kassel früh auf und prüfen Nothilfe-Anträge von kleinen Betrieben. Mehr als 2300 Firmen bekommen schon Geld, wie das Land Hessen berichtet.

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          Die Nachfrage nach staatlichen Soforthilfen in der Corona-Krise für kleinere Betriebe mit Finanznot ist ungebrochen groß. Bis Dienstagnachmittag seien bereits rund 2300 Anträge geprüft und bewilligt worden, teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen), Finanzstaatssekretär Martin Worms und Innenminister Peter Beuth (CDU) in Wiesbaden mit. Das bedeute, dass die ersten 25,7 Millionen Euro an die betroffenen Unternehmer ausgezahlt wurden.

          Seit 6 Uhr morgens seien die eingereichten Anträge auf Soforthilfe im Regierungspräsidium Kassel bearbeitet und zur Auszahlung vorbereitet worden. Alleine an den ersten zwei Tagen wurden den Angaben zufolge bislang 29.000 Anträge eingereicht. Sobald ein Antrag eingereicht, geprüft und bewillig sei, werde die Soforthilfe festgesetzt, der Empfänger benachrichtigt und das Geld zur Auszahlung angewiesen, versicherten die Verantwortlichen.

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          Die meisten Online-Anträge seien bislang von Betrieben mit bis zu fünf Beschäftigten gestellt worden, erklärte Al-Wazir. „Wir haben das genauso erwartet.“ Vor allem Solo-Selbstständige und Freiberufler sowie kleine Betriebe mit wenigen Beschäftigen benötigten zügig Soforthilfe zur Sicherstellung der Liquidität.

          Mit der Corona-Soforthilfe soll ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt werden. Dieser beträgt nach Angaben des Ministers (inklusive der Bundesförderung) für Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten maximal 10 000 Euro für drei Monate. Bei bis zu zehn Beschäftigten können maximal 20.000 Euro für drei Monate und bei bis zu 50 Beschäftigten maximal 30.000 Euro für drei Monate fließen.

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