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Mit Napster : Aldi steigt ins Musik-Streaming ein

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Aldi will den deutschen Markt für Musik aus dem Netz mit einem Kampfpreis aufmischen. Dafür arbeitet der Discounter mit Napster zusammen.

          Aldi will zusammen mit dem Streaming-Dienst Napster den deutschen Markt für Musik aus dem Netz mit einem Kampfpreis aufmischen. Der Discounter kündigte am Dienstag das Angebot „Aldi life“ zum Preis von 7,99 Euro pro 30 Tage an. Es ist damit zwei Euro günstiger als aktuell am Markt üblich - und auch als Napster selbst für seinen Service verlangt. Die Aldi-Kunden bekommen aber Zugriff auf das übliche Napster-Angebot. Aldi hatte sich auf ähnliche Weise mit einem Preisvorteil auch in den Mobilfunkmarkt gekämpft. Der Musikdienst soll am Donnerstag starten.

          Beim Streaming wird die Musik direkt aus dem Netz abgespielt. Genauso wie Napster hat „Aldi life“ keine werbefinanzierte Gratis-Variante. Der Handelskonzern setzt aber auch auf Tarif-Bündel mit seinem Mobilfunk-Angebot.

          Den Namen Napster trug früher die größte illegale Musiktauschbörse, inzwischen betreibt unter der Marke der amerikanische Streamingdienst Rhapsody sein internationales Geschäft. Napster lag im deutschen Musikstreaming-Geschäft bisher an dritter Stelle hinter dem globalen Marktführer Spotify und der französischen Konkurrenten Deezer. Zudem betrat im Sommer Apple den Markt, der Dienst des iPhone-Konzerns befindet sich aber noch in der kostenlosen Probephase.

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