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FAZ Plus Artikel Renten-Kommentar : Von wegen Gerechtigkeit

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Eine Rentnerin hält ihren Rentenbescheid in der Hand. Bild: dpa

Die Rentenkommission steht vor einer Quadratur des Kreises: Sie muss die unterschiedlichen Interessen von Jung und Alt in Einklang bringen. Die Verlierer stehen schon fest.

          Über einen Mangel an Arbeit kann sich Arbeitsminister Hubertus Heil nicht beklagen. Nur geht dem SPD-Politiker die Erledigung der Aufträge aus dem Koalitionsvertrag nicht so geschmeidig von der Hand, wie er es sich wünscht. Über das Gesetz zur „Brückenteilzeit“ für Rückkehrerinnen in Vollzeitarbeit streiten SPD und Union, und auch mit der Rente wäre Heil gerne weiter. Noch vor der Sommerpause will der Minister ein Rentenpaket ins Kabinett bringen, das die Aufstockung der Mütter- und Erwerbsminderungsrenten vorsieht sowie eine Änderung der Rentenformel zur Stabilisierung von Rentenniveau und Beitragssatz bis 2025. In einem zweiten Aufschlag will Heil nächstes Jahr dann eine Grundrente für langjährig versicherte Geringverdiener und eine obligatorische Altersvorsorge für Selbständige einführen.

          Hinter dieser Aufzählung stehen Milliardenbeträge, die Beitrags- und Steuerzahler Jahr für Jahr zusätzlich aufbringen müssen. Die Koalition schließt damit nahtlos an die Ausgabepolitik der vorigen Wahlperiode (Rente mit 63, Mütterrente) an. Ihre neuen Pläne belasten die Budgets über das Jahr 2025 hinaus, das den Dreh- und Angelpunkt für die neue Regierungskommission bildet, die sich an diesem Mittwoch konstituiert. Die Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“, der vor allem Sozialpolitiker von Union und SPD, aber auch Sozialpartner und Wissenschaftler angehören, soll sich Zeit lassen und erst im Frühjahr 2020 Vorschläge für eine nachhaltige Fortentwicklung des Rentensystems von 2025 an vorlegen. Allerdings zwingen die schwarz-roten Rentenversprechen ihre Arbeit in ein erstickendes Korsett. Besonders heikel ist die „Haltelinie“ für das Rentenniveau. Hier hat die Koalition hohe Erwartungen für die Zeit nach 2025 geweckt.

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          Kerstin Schwenn

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

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