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Trennungsvereinbarung : Millionen für Klaus Kleinfeld

  • Aktualisiert am

Klaus Kleinfeld Bild: Reuters

Der frühere Arconic-Chef Klaus Kleinfeld erhält einem Bericht zufolge 50 Millionen Dollar Abfindung von dem Unternehmen. Nach einem Machtkampf mit dem Hedgefonds Elliott Management hatte er seinen Posten räumen müssen.

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          Der ehemalige Chef des amerikanischen Metallkonzerns Arconic, Klaus Kleinfeld, erhält nach seinem Abschied aus dem Unternehmen eine zweistellige Millionensumme von seinem ehemaligen Arbeitgeber. Das geht aus der Trennungsvereinbarung hervor, die Arconic und der Manager Ende Juli unterzeichnet haben, und die die amerikanische Börsenaufsicht Anfang August veröffentlicht hatte.

          Ein Bestandteil der Trennungsvereinbarung ist eine Barzahlung in Höhe von 5 Millionen Dollar, die Kleinfeld wohl schon erhalten hat, da sie innerhalb von 30 Tagen nach der Trennung fließen sollte. Zudem bekomme Kleinfeld 37 Prozent seines Bonus für das laufende Jahr ausgezahlt. Zusammen mit Pensionsansprüchen beläuft sich die Gesamtsumme damit auf mehr als 50 Millionen Dollar, wie das „Manager Magazin“ berichtet.

          Brief an Paul Singer war Auslöser des Führungswechsels

          Kleinfeld musste seinen Posten an der Spitze von Arconic nach einem Machtkampf mit dem Hedgefonds Elliott Management im April räumen. Die Investoren hatten zuvor monatelang seine Entlassung gefordert, weil sie mit den Ergebnissen und dem Aktienkurs von Arconic unzufrieden waren.

          Auslöser des Führungswechsels war dann aber ein persönlicher und mit pikanten Details gespickter Brief von Kleinfeld an Elliott-Chef Paul Singer, den dieser als Bedrohung wertete.

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