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Würth gegen Soros & Co. : Deutscher Milliardär lehnt höhere Steuern für Superreiche ab

  • -Aktualisiert am

„Die erarbeiteten Gewinne werden benötigt, um das Wachstum des Unternehmens mit Eigenkapital abzudecken“, sagt Reinhold Würth. Bild: Helmut Fricke

Amerikanische Milliardäre wie George Soros und Facebook-Mitgründer Chris Hughes werben für höhere Abgaben für Vermögende. Der Unternehmer Reinhold Würth erklärt, wieso er das hierzulande ablehnt.

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          Der Unternehmer Reinhold Würth hat den Vorstoß von ungefähr 20 amerikanischen Milliardären für höhere Steuern für Superreiche abgelehnt. Er könne dem Vorschlag nicht folgen, ließ der 84 Jahre alte deutsche Milliardär, der aus einer Schraubenhandlung einen Weltkonzern formte, über eine Sprecherin der F.A.Z. ausrichten.

          In dem Unternehmen mit 78.000 Mitarbeitern auf der ganzen Welt hat Würth als Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrates immer noch das letzte Wort. Die ablehnende Haltung von Würth hat einen einfachen Grund: Das Unternehmen befinde sich noch im Zustand des Werdens und wachse erfolgreich. „Hierzu werden die erarbeiteten Gewinne dringend benötigt, um das Wachstum des Unternehmens, das heißt die Verlängerung der Bilanzsumme, durch entsprechendes Eigenkapital abzudecken.“

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