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Milka-Eigentümer : Mondelez im Visier von Kartellwächtern

  • Aktualisiert am

Süßigkeiten unterschiedlichster Marken Bild: AP

Die österreichische Vertriebstochter des Konzerns, zu dem unter anderem die Marke Milka gehört, soll europäische Graumarkthändler mit großen Mengen an Schokolade und Keksen versorgt haben.

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          Der amerikanische Lebensmittelkonzern Mondelez steht unter Verdacht, gegen Wettbewerbsgesetze verstoßen zu haben. Beim Kartellgericht in Wien sind zwei Verfahren anhängig, bestätigte ein Sprecher des Oberlandesgerichts dieser Zeitung, das für Kartellverfahren zuständig ist.

          Es geht dabei um die Frage von Gebietsabsprachen und Preisbindungen, die Lieferanten der österreichischen Vertriebstochtergesellschaft von Mondelez vorwerfen. Der Austro-Ableger des Lebensmittelriesen hat nach einem Bericht der Lebensmittelzeitung vom Freitag europäische Graumarkthändler mit großen Mengen an Schokolade und Keksen versorgt.

          Das hat dem Bericht zufolge ein früherer Mitarbeiter vor dem österreichischen Kartellgericht ausgesagt. Wie es in dem Bericht unter Berufung auf den Zeugen heißt, sei Complicance bei Mondelez Österreich zu Beginn der Geschäfte kein Thema gewesen. Das dürfte das österreichische Kartellgericht besonders interessieren. Schließlich sind Gebietsbeschränkungen in der EU verboten. Für eine Stellungnahme war bei Mondelez am Freitag niemand erreichbar.

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