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Migration : Afrikas Bevölkerung wächst und wächst – und wächst

Migranten aus Afrika kommen im Juli 2018 auf einem Rettungsboot im Hafen von Malaga an. Bild: dpa

Dem Kontinent droht ein ökonomisch-demographischer Teufelskreis. Europa muss sich darauf vorbereiten. Ein Kommentar.

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          Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Auf 7,675 Milliarden Menschen schätzte die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung sie zum Jahreswechsel. Um 83 Millionen nahm die Zahl im vergangenen Jahr zu. Dabei gibt es extreme Unterschiede in den Geburtenraten verschiedener Länder und Kontinente. Es sind demographische Ungleichgewichte, die potentiellen Sprengstoff bilden. Erstaunlich ist, wie wenig diese Entwicklung in der öffentlichen Debatte beachtet wird.

          Europa altert und schrumpft. Die hiesigen Geburtenraten liegen unter dem „bestandserhaltenden“ Niveau von 2,1 Kinder je Frau, in Deutschland sind es nur 1,5. Auch in weiten Teilen Ostasiens sind die Geburtenraten drastisch gesunken. Beim industriellen Aufsteiger Korea stürzte sie innerhalb zwei Generationen von 6 auf 1,1 je Frau. Und China, mit 1,4 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Erde, hat nach Jahrzehnten einer brutal durchgesetzten Ein-Kind-Politik den Punkt erreicht, an dem es demographisch schrumpft.

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