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Ehemaliger Spitzenmanager : Middelhoff darf in den offenen Vollzug

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Thomas Middelhoff kurz vor seinem Haftantritt Anfang Mai auf dem Weg zu einer Sozialeinrichtung in Bielefeld. Dort darf er wohl bald tagsüber wieder arbeiten. Bild: dpa

Seit vergangener Woche sitzt Thomas Middelhoff wegen Untreue und Steuerhinterziehung im Gefängnis. Nun wird ihm der offene Vollzug erlaubt.

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          Der frühere Top-Manager Thomas Middelhoff darf seine Haft vorerst im offenen Vollzug verbüßen. Es hätten sich im mehrtägigen Aufnahmeverfahren mit Medizinchecks und längeren Gesprächen keine Hinweise für Fluchtgefahr oder die Gefahr neuer Straftaten ergeben, sagte die Leiterin der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne, Kerstin Höltkemeyer-Schwick, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Die Entscheidung gelte natürlich nur, wenn Middelhoff sich weiter an die Regeln halte.

          Der 63-Jährige war wegen Untreue und Steuerhinterziehung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Seit Antritt seiner Haft am 13. Mai durfte er während des Aufnahmeverfahrens die Anstalt nicht verlassen.

          Sehr kurzfristig werde nun auch entschieden, ob Middelhoff als Freigänger tagsüber wieder außerhalb der Anstalt arbeiten darf, sagte Höltkemeyer-Schwick. Der ehemalige Chef des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor hatte Anfang Mai eine Stelle als Hilfskraft in einer Behindertenwerkstatt in Bielefeld angetreten.

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