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Präsidentschaftskandidat : Michael Bloombergs Milliardenwette

Hast Nachteile in Sachen Charisma: Michael Bloomberg Bild: Reuters

Der Unternehmer will für die amerikanische Präsidentschaftswahl kandidieren. Genug Geld hat er wohl. Doch ihm fehlt es an Ausstrahlung – und er ist spät dran.

          5 Min.

          Wenn Spektakel die zwangsläufige Begleiterscheinung und zugleich das Kennzeichen eines erfolgversprechenden Politikers ist, dann sieht es nicht gut aus für Michael Bloomberg. Der Unternehmer, Milliardär und ehemalige Bürgermeister von New York will Präsident der Vereinigten Staaten werden.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Am Mittwoch hat er eine Rede im Ballsaal des Capitol Hilton in Washington gehalten vor einigen hundert Bürgermeistern und Lokalpolitiker, die sich hier zu einem Kongress versammelt haben. Der Empfang ist warm, die Rede konventionell, professionell und an einigen Stellen lustig. Er verspricht viel Geld für Straßen, Abwasserkanäle und fürs schnelle Internet, sollte er Präsident werden. Bürgermeister würden in seinem Küchenkabinett sitzen. Am Ende stehen die Lokalpolitiker auf und klatschen Beifall. Sie respektieren ihn als Kollegen, viele sind mit seiner Stiftung Bloomberg Philanthropies in Berührung gekommen, die unter anderem lokale Projekte fördert. Sie hat voriges Jahr 767 Millionen Dollar ausgeschüttet.

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