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Großhandelskonzern : Metro wächst stark – Rubel und Verkauf belgischer Märkte belasten

  • Aktualisiert am

Metro verdiente trotz der Inflation zuletzt sehr gut. Bild: dpa

Im Gegensatz zu anderen Konzernen profitiert Metro von der steigenden Inflation. Die Umsätze ziehen deutlich an, auch wenn die Sanktionen gegen Russland Spuren hinterlassen.

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          Der Großhandelskonzern Metro profitiert von der gestiegenen Inflation und besseren Geschäften mit Hotels und Restaurants. Im dritten Quartal (per Ende Juni) stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 26,6 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwochabend in Düsseldorf mitteilte. Dabei erzielte das Belieferungsgeschäft abermals ein robustes Wachstum. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) nahm insgesamt von 310 auf 441 Millionen Euro zu.

          Unterdessen kommen der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland den Metro-Konzern weiterhin teuer zu stehen. Der gestiegene Kurs des russischen Rubel belastete das Finanzergebnis erheblich. Dazu wirkte sich der Verkauf des belgischen Geschäfts negativ aus.

          Unter dem Strich verbuchte Metro daher einen Verlust von 290 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 63 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Die Belastungen durch Russland und den Belgien-Verkauf bezifferte Metro auf mehr als 400 Millionen Euro. Die Anfang Juli zum zweiten Mal erhöhte Prognose bestätigte der Konzern.

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