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Ukraine-Krise : Metro schließt Großmärkte auf der Krim

  • Aktualisiert am

Metro-Markt in Kiew Bild: Bloomberg

Der Handelskonzern Metro betreibt viele Filialen in der Ukraine. Die auf der gerade von Russland annektierten Halbinsel Krim macht er nun vorübergehend zu.

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          Die beiden Großmärkte des Handelskonzerns Metro auf der Krim haben vorübergehend geschlossen. Dies sei aus „internen Gründen“ geschehen, sagte ein Metro-Sprecher am Donnerstag, ohne weitere Details zu nennen. „Wir planen, die Märkte in der nächsten Woche wieder zu öffnen.“

          Der Konzern betreibt Märkte in den Krim-Städten Sewastopol und Simferopol. Er ist seit dem Jahr 2003 mit seiner Großmarktsparte in der Ukraine vertreten und betreibt dort insgesamt 25 Cash&Carry-Filialen. In Russland sind es 72 Märkte. Metro-Chef Olaf Koch hatte jüngst Pläne für einen Börsengang des russischen Großmarktgeschäfts auf Eis gelegt - Hintergrund waren unter anderem die durch die Krim-Krise ausgelösten Marktturbulenzen.

          Russland hatte die Halbinsel gegen den entschiedenen Protest der EU und der Vereinigten Staaten unlängst annektiert und in die russische Föderation eingegliedert. Damit wurde auf der Krim auch der Rubel eingeführt.

          Dies bereite deutschen Unternehmen vor Ort aber Probleme, hatte jüngst der Maschinenbauverband VDMA beklagt. Firmen, die vor Ort etwa eine eigene Produktion hätten, kämen schwer an größere Mengen Rubel heran, um die Löhne zahlen zu können.

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