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Steven A. Cohen : Hedge-Fonds-Manager soll Berufsverbot bekommen

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Steven A. Cohen auf einem Archivbild aus dem Jahr 2011. Bild: REUTERS

Er hat die Hedge-Fonds überhaupt erst mit aufgebaut: Steven Cohen. Doch Mitarbeiter von ihm sollen Insidergeschäfte getätigt haben. Jetzt soll er die Branche verlassen.

          Die amerikanische Börsenaufsicht SEC will einem der legendärsten Fondsmanager Berufsverbot erteilen. Die Behörde wirft dem Wall-Street-Mogul Steven A. Cohen vor, bei vermutlichen Insidergeschäften von zwei ehemaligen Fondsmitarbeitern weggeschaut zu haben. Einst hat der Milliardär die Hedge-Fonds-Branche mit aufgebaut. Jetzt will die SEC ihm untersagen, künftig Gelder von Kunden zu verwalten. Cohen weist die Anschuldigungen zurück.

          Seit mehreren Jahren ermitteln die Behörden bereits gegen den Gründer des Hedgefonds SAC Capital, der rund 15 Milliarden Dollar verwaltet. Auch die Justiz ist ihm auf den Fersen.

          Zur Beilegung von zwei Verfahren wegen des Vorwurfs des Aktien-Insiderhandels hatte der Fonds im März 600 Millionen Dollar gezahlt. Die Summe ist eine der höchsten, die je ein Hedgefonds zur Verfahrens-Beilegung gezahlt hat. Cohen ist in der zwei Billionen Dollar schweren Branche bestens bekannt und einer der erfolgreichsten Marktteilnehmer.

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