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Spitzenverdiener : Mehr als 300 Millionen Euro für Porsche und Piech

  • Aktualisiert am

Volkswagen-Patriarch Ferdinand Piech Bild: dpa

Die Volkswagengroßaktionäre Piech und Porsche kassieren die höchsten Dividenden in diesem Jahr. Die Quandt-Erben und die Mercks folgen. Aber noch weitere Unternehmerfamilien verdienen mit ihren Anteilen deutlich mehr als 100 Millionen Euro.

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          Unter Deutschlands Unternehmerfamilien haben in diesem Jahr die Porsches und die Piechs offenbar die höchsten Dividenden kassiert. Nach Berechnungen der „Wirtschaftswoche“ seien insgesamt 301 Millionen Euro an die beiden Familien ausgeschüttet worden, die über ihre Porsche Automobil Holding knapp ein Drittel aller Volkswagen-Aktien halten.

          Die Einnahmen seien zweieinhalb Mal so hoch wie im Vorjahr. Die Porsches und Piechs hätten damit die Familie Merck überholt, die in diesem Jahr 2013 von ihrem gleichnamigen Pharmakonzern Dividenden in Höhe von 295 Millionen Euro erhalten habe.

          Auf den Rängen drei bis fünf folgen der Erhebung zufolge Mitglieder der BMW -Eigentümerfamilie Quandt. Die Beteiligung an dem Autohersteller habe Stefan Quandt 262 Millionen Euro gebracht und Johanna Quandt 251 Millionen. Susanne Klatten habe 248 Millionen Euro aus Ausschüttungen von BMW, Altana und SGL Carbon bekommen.

          Laut dem Magazin kommen sieben weitere Privataktionäre in Deutschland auf Dividendeneinnahmen von mehr als 100 Millionen Euro. Genannt werden der Spediteur Klaus-Michael Kühne (194 Millionen Euro), die - an dem Schweizer Personalvermittler Adecco und dem Schokoladenhersteller Barry Callebaut beteiligte - Kaffeerösterfamilie Jacobs (187 Millionen), die Familie Siemens (159 Millionen), die Familie Henkel (130 Millionen) und SAP -Gründer Hasso Plattner (103 Millionen).

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