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Peter Löscher : Russische Bahn wirbt um früheren Siemens-Chef

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Als Russland und Deutschland sich noch besser verstanden: Wladimir Putin und Angela Merkel sprechen auf der Hannovermesse am 8. April 2013 mit Peter Löscher. Bild: dapd

Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen hat sich wegen des Krieges in der Ukraine stark eingetrübt. Nun schlägt die russische Staatsbahn den ehemaligen Siemens-Boss Peter Löscher für ihren Aufsichtsrat vor. Dort sitzt auch ein Deutscher.

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          Die russische Staatsbahn RZD hat den ehemaligen Siemens-Chef Peter Löscher für eine Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen. Das berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax und beruft sich auf die russische Behörde für staatliche Vermögensverwaltung. Löcher wäre, wenn er zusagt, nicht der erste deutschsprachige Manager in diesem Gremium. Im Jahr 2011 wurde bereits der frühere Chef der Deutschen Bahn, Hartmut Mehdorn, in den Aufsichtsrat der RZD berufen.

          Der aus Österreich stammende Löscher übernahm die Führung des deutschen Industriekonzerns Siemens im Jahr 2007. Er wurde im Sommer 2013 aus dem Vorstand abberufen als Ergebnis eines internen Machtkampfes mit dem Aufsichtsrats-Vorsitzenden Gerhard Cromme. Derzeit führt er als Vorstandschef das Schweizer Unternehmen Renova Management AG.

          Das nun Bekundete Ansinnen der russischen Staatsbahn ist insofern überraschend, als sich das Verhältnis zwischen Moskau und den westlichen Ländern infolge des Krieges in der Ukraine stark abgekühlt hat. Sowohl die Europäische Union als auch die Vereinigten Staaten haben Sanktionen gegen Russland in Kraft gesetzt.

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