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Reformideen für die Eurozone : Eine neue Stelle für Jörg Asmussen

  • Aktualisiert am

Bleibt jetzt in Berlin: Jörg Asmussen. Bild: Wolfgang Eilmes

Die nächste Wendung in der Karrieregeschichte des ehemaligen Staatssekretärs Jörg Asmussen: Jetzt soll er neue Ideen für eine Reform der Währungsunion entwickeln.

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          Jörg Asmussen - das Hin und Her über die Karriere des ehemaligen Staatssekretärs im Bundesarbeitsministerium ist schon beinahe legendär. Jetzt bekommt die Geschichte abermals eine neue Wendung; denn offenbar hat der Finanzfachmann eine neue Stelle: Einem Vorabbericht der Zeitschrift „Spiegel“ zufolge wird er künftig für das Berliner Jacques Delors Institut an einem Bericht zur Reform der Europäischen Währungsunion mitarbeiten, der bis zum Herbst vorgelegt werden soll.

          Eigentlich wollte Asmussen nach seinem Ausscheiden aus dem Arbeitsministerium auf einen Vorstandsposten bei der staatlichen KfW-Bank wechseln. Doch das war gescheitert. Asmussen hatte sich geweigert, für die KfW hauptsächlich aus Frankfurt zu arbeiten und seinen Wohnsitz dorthin zu verlegen. Daraufhin war der Wechsel geplatzt. Asmussen ist bekannt dafür, dass er sehr viel Wert darauf legt, gemeinsam mit seiner Familie in Berlin zu leben.

          Nun soll Asmussen künftig offenbar in einem Gremium an dem Bericht zur Reform der Währungsunion arbeiten - zusammen mit dem früheren italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta, dem früheren französischen Handelskommissar Pascal Lamy und dem Berliner Ökonomen Henrik Enderlein. Es gehe um „praktikable Vorschläge für eine vertiefte finanzpolitische Zusammenarbeit in der Eurozone“, so Asmussen.

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