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Neuer BER-Chef : Lachen mit Mehdorn

  • Aktualisiert am

Auf diesem Foto gab Mehdorn als Air-Berlin-Chef eine Pressekonferenz zu den Chancen seines Unternehmens am Hauptstadtflughafen. Bild: dapd

Von der Bahn zum verspäteten Flughafen: Hartmut Mehdorns Wechsel an die Spitze des Hauptstadtflughafens inspiriert die FAZ.NET-Nutzer zu Witzen.

          Da hat die Online-Redaktion doch glatt den Aprilscherz-Artikel drei Wochen zu früh freigegeben“, vermutet FAZ.NET-Leser Peter Meier. Doch so ist es nicht. Hartmut Mehdorn wird neuer Geschäftsführer des Hauptstadtflughafens BER.

          Vorher leitete er erst die Deutsche Bahn, dann Air Berlin - und an der Spitze der Fluggesellschaft begann er sogar einen Prozess gegen seinen neuen Arbeitgeber ob der Verspätungen. Das ist eine Vorlage für Witze, zumal die Deutschen angesichts von Meldungen rund um den Hauptstadtflughafen sowieso immer wieder kreativ werden. So auch dieses Mal.

          Satiriker arbeitslos?

          „Der Postillon muss nun aufgeben, Welke in Rente gehen. Wie will man bei so einer Realität noch Satire machen?“, fragt Klaus Peukert auf Twitter.

          Doch es geht. „Ich hätte da mal eine Idee für den Bundesverkehrsminister“, schreibt Reinhold Maier. Wie wär’s denn hier mit einer Doppelfunktion Berliner Hauptstadtflughafen/Stuttgart 21?“ In beiden Ressorts kenne Mehdorn sich aus; Synergieeffekte. „Und mit 90, vielleicht mit 100 Jahren, nach erfolgreicher Projektierung beider ’Baustellen’, wäre Herr Mehdorn der erste erfolgreiche Manager dieser Altersklasse und ein Ansporn für Nachahmer!“

          Doch Fachkräftemangel?

          „Bisher hatte ich immer so meine Zweifel an dem vielbeschworenen Fachkräftemangel“, schreibt FAZ.NET-Leser Andreas Koerner. „Wenn man aber sogar Herrn Mehdorn mit seinen 71 noch aus dem
          Ruhestand zerrt, ist vielleicht wirklich was dran?“

          Respekt für Mehdorn

          FAZ.NET-Leser Thomas Scholz sieht aber auch die andere Seite: „Zunächst habe ich höchsten Respekt für Herrn Mehdorns’ Mut, diese Herkulesaufgabe zu übernehmen! Ich bin mir sicher, dass es nur wenige von den verfügbaren Managern mit entsprechend großer Erfahrung gegeben hat, die dazu bereit waren. Ich wünsche Herrn Mehdorn jedenfalls viel Erfolg!“

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