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Konzernumbau : Puma-Chef Koch muss gehen

  • Aktualisiert am

Puma-Chef Koch Bild: dpa

Der Sportartikelhersteller Puma trennt sich von seinem Vorstandsvorsitzenden Franz Koch. Nach zwei Jahren an der Spitze des Herzogenauracher Unternehmens scheidet Koch Ende März 2013 aus.

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          Der Sportartikelhersteller Puma trennt sich von seinem Vorstandsvorsitzenden Franz Koch. Der MDAX-Konzern aus dem fränkischen Herzogenaurach teilte am Mittwoch mit, Koch werde Ende März 2013 in beiderseitigem Einvernehmen aus dem Amt ausscheiden. Sein Nachfolger soll bis „spätestens Frühjahr 2013“ bestellt werden, sagte Jean-François Palus, Vorsitzender des Puma-Verwaltungsrats und Manager beim französischen Großaktionär PPR.

          Koch hatte die Führung des Konzerns im Juli 2011 von Jochen Zeitz übernommen. Bis März werde er eng mit Palus zusammenarbeiten, um die laufende operative Transformation des Unternehmens sicherzustellen und profitables Wachstum zu generieren, teilte das Unternehmen weiter mit. Die Puma-Aktie legte am Vormittag 0,5 Prozent zu.

          Puma hatte im Oktober nach einem schwierigen dritten Quartal weitere Kostensenkungen für den Rest des Jahres angekündigt. Während in einem vor allem in Europa anhaltend schwachen Geschäftsumfeld der Konzernumsatz währungsbereinigt im Vergleich zum Vorjahr noch um 0,5 Prozent auf 892,2 Millionen Euro stieg, brach der Konzerngewinn nach Steuern um 85,1 Prozent auf 12,2 Millionen Euro ein. In den ersten neun Monaten des Jahres ging der Gewinn um 42,8 Prozent auf 112,8 Millionen Euro zurück. „Über die Umsatz- und Gewinnentwicklung sind wir im Moment nicht erfreut“, hatte Koch damals gesagt. Zuvor war bereits der Puma-Verwaltungsratschef und langjähriger Puma-Chef Jochen Zeitz gegangen. Er kümmert sich um das Thema Nachhaltigkeit als Chef der neuen Sparte Sport & Lifestyle im französischen Mutterkonzern PPR.

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