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Kinderbetreuung : Vierzig Stunden in der Kita

Volle Konzentration: Yannic schneidet einen Stern aus Bild: F.A.Z./schä.

Yannics Mutter arbeitet Schicht bei McDonald’s. Sein Vater stapelt bis in den Abend Paletten. Ihr Kind bringen sie in eine 24-Stunden-Kita. Die Einrichtung rettet solchen Eltern den Arbeitsplatz. Doch Familien und Erzieher bringt sie an ihre Grenzen.

          Yannic tobt und schreit. Zusammen mit seinem Freund Finnlay rennt der Fünfjährige an einem kalten Winternachmittag über den Spielplatz der Kita „Nidulus“ in Schwerin. Seine Mama hat Yannic seit 22 Stunden nicht mehr gesehen.

          „Das prüfe ich genau“

          Christoph Schäfer

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

          Für die 58 Kinder der Einrichtung ist das nichts Ungewöhnliches. Die Nidulus, was lateinisch so viel wie „Nestchen“ bedeutet, hat sich auf Eltern spezialisiert, die ein Betreuungsproblem haben. Einen Kita-Platz erhalten nur Familien, in denen beide Elternteile regelmäßig abends, nachts, an Wochenenden oder Feiertagen arbeiten müssen. „Wer eine normale Kita nutzen könnte, kommt hier nicht rein“, sagt Leiterin Grit Brinkmann. Alle Eltern müssen ein Mal im Monat ihren Dienstplan einreichen. Wenn die Eltern einen freien Tag haben, dürfen sie ihr Kind nicht abgeben. „Das prüfe ich genau.“

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          Trotz des strengen Reglements wird die Kita mit Anfragen überhäuft. Jeden Tag riefen mindestens zwei Interessenten an, erzählt Brinkmann. Für dieses Jahr seien alle Plätze bereits vergeben. Eine Warteliste führe sie längst nicht mehr: „Wenn ich eine hätte, wäre das Kind schon eingeschult, bis es dran wäre.“ Telefonate mit verzweifelten, bettelnden Eltern gehören für die Kitaleiterin zum Alltag. Und doch gibt es immer wieder Gespräche, die sie vorher nicht für möglich gehalten hätte. Vor ein paar Tagen erst fragte eine Ärztin, wann sie schwanger werden dürfe, um garantiert einen Platz in der Nidulus zu bekommen. „Das ist schon skurril“, sagt Brinkmann.

          Auch an Weihnachten geöffnet

          Die Kita trifft einen Nerv der modernen Arbeitswelt. Sie hat 365 Tage im Jahr geöffnet, auch an Weihnachten. Schließzeiten gibt es nicht. Damit ist die Nidulus in Deutschland eine extreme Ausnahme. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind knapp 99 Prozent der deutschen Kitas schon unter der Woche nach 18 Uhr nicht mehr geöffnet, eben so viele sind am Samstag geschlossen.

          Das geht am Bedarf vorbei. Einer anderen Erhebung des Statistischen Bundesamtes zufolge arbeiten mittlerweile 60 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland gelegentlich oder häufiger am Wochenende, nach 18 Uhr oder in Wechselschichten. Die Bundesagentur für Arbeit spricht mit Blick auf die unflexiblen Öffnungszeiten der Kindertagesstätten von einem „grundlegenden Problem“. „Stellen Sie sich mal vor, eine Verkäuferin bei Karstadt eröffnet ihrem Arbeitgeber, sie könne nur von Montag bis Freitag zwischen 8 und 15 Uhr arbeiten“, sagt eine Sprecherin. „Dann kriegt sie zu hören: Unsere Stoßzeiten sind aber am Samstag und nach Feierabend.“ Der Bäckereifachverkäuferin, die um 5 Uhr morgens ihre Backlinge geliefert bekomme, gehe es nicht anders.

          Harter Alltag

          Auch in der Nidulus wuseln keineswegs die Kinder von Spitzenmanagern, reichen Selbständigen oder Prominenten. Zwar besuchen auch einige Kinder von Ärzten oder besseren Bankangestellten die Einrichtung. Die meisten Eltern aber gehen schlechter bezahlten, teils einfachen Berufen nach. Es sind Busfahrer, Köche und Kellner, Polizisten und Soldaten. Manch einer arbeitet am Band, andere als Pfleger oder Krankenschwester.

          So wie Beatrice Rohde, die Mutter von Yannics Freund Finnlay. Für die Kita zahlt sie 183 Euro im Monat, das ist weniger als ein Sechstel der tatsächlichen Kosten. Den Rest trägt der Steuerzahler. Für die Alleinerziehende ist es dennoch ein hoher Betrag. „Das Geld ist bei mir jetzt schon knapp“, sagt sie. Eine Alternative sieht sie jedoch nicht. „Die meisten Krankenschwestern bekommen nur einen Job, wenn sie bereit sind, Schicht zu arbeiten. Eine normale Kita geht da nicht.“ Gäbe es die Nidulus nicht, müsste sie nach eigener Einschätzung ihren Arbeitsplatz aufgeben. So kann sie zwar auf ihrer alten Stelle weiterarbeiten, doch der Alltag der 26 Jahre alten Mutter ist hart. Finnlays Vater nimmt das Kind nur am Wochenende. Deshalb muss Rohde ihren Sohn um 5.30 Uhr fertig angezogen in der Kita abgeben, wenn sie Frühschicht hat. Wenn sie nachts arbeiten muss, schläft Finnlay in der Kita.

          Auch in der Kita: Zähneputzen muss sein.

          Zu den alltäglichen Herausforderungen kommen ungebetene Kommentare. „Viele Patienten fragen mich, wie ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann, mein Kind so lange in der Kita zu lassen.“ Die junge Mutter lässt sich davon aber nicht herunterziehen. Sie hat ein fröhliches Naturell und Temperament. Dazu blonde Haare, blaue Augen und glitzernde Fingernägel. Trotz schwieriger Umstände sieht sie ihre Lage positiv: „Ich bin mit so einem Betreuungsplatz doch verwöhnt.“ Sie wisse Finnlay in guten Händen und könne sorgenfrei arbeiten. „Alles ist toll hier“, sagt sie.

          150.000 Kita-Plätze fehlen

          Ihr Sohn sehe das unterschiedlich. Wenn sein Freund Yannic auch da ist, frage er, warum sie ihn denn schon abhole. Manchmal aber habe er die Kita auch gründlich satt. Entscheidend ist das ohnehin nicht. Die sonst so fröhliche Mutter sorgt sich vielmehr über die Zeit nach der Kita. „Spannend wird es, wenn Finnlay in die Grundschule geht“, sagt sie. Also in ein paar Monaten. Dann bekomme sie ein echtes Betreuungsproblem. Eine Lösung dafür hat sie bislang nicht.

          Immerhin ist das Thema in der hohen Politik schon angekommen. In seiner Antrittsrede als FDP-Chef sagte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler in Rostock: „Es gibt fast keine Öffnungszeiten in Kindertagesstätten, die mit Lebenswirklichkeiten alleinerziehender Eltern zu tun haben.“ Geholfen hat die Erkenntnis bislang kaum. Dem Städte- und Gemeindebund zufolge fehlen derzeit noch 150.000 Kitaplätze, um den gesetzlichen Rechtsanspruch ab August einzulösen. Von längeren Öffnungszeiten oder gar 24-Stunden-Kitas will da niemand etwas wissen. Das Bundesfamilienministerium erklärt, die Öffnungszeiten müssten „bedarfsgerecht“ ausfallen. Näheres regele jedes Bundesland in seinen jeweiligen Kitagesetzen. Und um die konkrete Ausgestaltung des Rechtsanspruchs müsse sich jede Kommunen selbst kümmern.

          „Da müssten wir tief in die Tasche greifen“

          Auf dem Außengelände der Kita ist derweil Ruhe eingekehrt. Von den 45 Kindern, die heute draußen gespielt haben, sind nur noch zehn übrig. Sie sitzen um einen kleinen Tisch und essen zu Abend. Es gibt Knäcke- und Graubrot, Schnittkäse und Camembert. Dazu drei Sorten Wurst und einen Gemüseteller. Das Licht ist gedimmt, auf dem Tisch brennen zwei Kerzen. „Heute werde ich abgeholt“, behauptet Lenni. Die Erzieherin widerspricht: „Nein, erst morgen.“ Doch Lenni bleibt bei seiner Meinung. „Heute!“, schreit er. „Heute! Heute!“

          Während des kleinen Disputs rollt ein Auto vor die Eingangstür. Weil es draußen schon stockfinster ist, sind nur die Scheinwerfer zu erkennen. Die Jungen und Mädchen rätseln fieberhaft, wessen Papa oder Mama hereinkommt. Diesmal hat Kilian Glück. Er muss zwar noch aufessen - so sind die Tischregeln -, dann aber rennt er seinem Vater in die Arme. Der arbeitet bis 18 Uhr in einer Sparkasse rund 100 Kilometer entfernt. „Neuerdings hat die auch samstags geöffnet“, zürnt er. Weil seine Frau zu unregelmäßigen Zeiten arbeite, sei auch seine Familie auf die Nidulus angewiesen. Andernfalls müssten sie eine Tagesmutter finden, die sich ihren Arbeitszeiten anpasse. Dem Vater schwant: „Da müssten wir tief in die Tasche greifen.“

          Manchmal springen die Nachbarn ein

          Yannic und die anderen acht Kinder spielen derweil im Gruppenraum. Einige setzen Duplo-Steine aufeinander. Yannic spielt mit einem Piratenschiff, das auf unsichtbare Ziele feuert. Gesprächig ist er zu dieser Stunde nicht mehr. „Ich bin schon lange hier, Mama muss arbeiten“, sagt er. Und: „Ich freue mich, wenn mich Mama morgen abholt.“ Dann kentert das Piratenschiff unter großem Getöse.

          Als Letzter wird an diesem Abend der fünfjährige Benedikt Heins abgeholt. Seine Mutter kommt aus Berlin, dort hat die 49 Jahre alte Volkswirtin ein Gesundheitsseminar gegeben. Heins ist selbständig und alleinerziehend. Die 24-Stunden-Kita bezeichnet sie als ihre „einzige Chance, überhaupt noch zu arbeiten“. Als freiberuflicher Coach in Ostdeutschland müsse sie ihr Geld in einem weiten Radius verdienen. „Da würde mir selbst eine Kita, die bis 20 Uhr geöffnet hat, nichts nutzen.“ Ihre Verwandten wohnten in Bonn, könnten bei Engpässen also nicht helfen. Manchmal frage sie die Nachbarn, aber das gehe ja auch nicht immer. „Eigentlich wollte ich Benedikt nicht in eine Kita geben, bis er drei ist“, bekennt Heins. Als sie erfuhr, dass in Schwerin eine 24-Stunden-Kita aufmacht, zögerte sie dennoch keine Sekunde und schrieb sofort eine Bewerbung. Benedikt musste mit 2 Jahren ins Nestchen.

          Nach 40 Stunden: Yannic wird von seiner Mutter abgeholt.

          Aus Sicht der Mutter hat das Vor- und Nachteile. Ihr Sohn sei in der Kita viel selbständiger geworden. Im Vergleich mit anderen Kindern habe er eine starke Persönlichkeit entwickelt. Andererseits sieht die Mutter, dass bei ihrem Sohn „kein Tag dem anderen gleicht“. Was die Arbeit angeht, bezeichnet Heins die Kita als „die Lösung all meiner Probleme“. Die Einrichtung ermögliche es ihr, bis zu vier Tage am Stück Seminare zu geben. Persönlich aber setze ihr die Situation zu: „Manchmal liege ich weinend im Hotelzimmer und denke an meinen Sohn.“

          „Am Ende nutzt diese Kita nur den Unternehmen“

          Auch die Geschäftsführerin der Kita gGmbH, Anke Preuß, ist sich der Schattenseiten ihrer Einrichtung bewusst. Vor drei Jahren baute sie in Kooperation mit den Helios-Kliniken die Nidulus auf dem weitläufigen Krankenhausgelände. „Ich stehe zu dieser Kita“, sagt sie. Es gebe klare Regeln und ein fundiertes pädagogisches Konzept. Zugleich sieht sie die Kehrseite der Medaille. „Wir erziehen Kinder zum Schichtdienst“, sagt Preuß selbstkritisch. Und: „Am Ende nutzen diese Kitas nur den Unternehmen.“

          Trotz aller Bedenken ist die Nachfrage nach 24-Stunden-Plätzen ungebrochen. „Das Konzept ist gerade der Renner auf dem Markt“, sagt die Geschäftsführerin. Zehn bis zwanzig Rund-um-die-Uhr-Kitas gebe es mittlerweile in Deutschland, schätzt sie. Tendenz steigend. Auch Preuß selbst will demnächst eine zweite Einrichtung in der Nähe aufmachen. Andere suchen derweil noch Rat. Die Verantwortlichen aus Kassel, Stralsund und Berlin beispielsweise seien schon im Haus gewesen. In jüngster Zeit riefen so viele Interessenten an, dass sie sich entschlossen habe, nur noch gegen Honorar zu beraten. Das erste Info-Gespräch gebe es noch umsonst. Danach aber gelte: Wer von ihren zweieinhalb Jahren Planung und den bisherigen Erfahrungen profitieren möchte, muss zahlen. „Alles hängt von der Organisation ab“, warnt sie Interessenten. „Eine 24-Stunden-Kita zu eröffnen, kann sonst voll nach hinten losgehen.“

          Wer sich davon überzeugen will, sollte auf Google die Worte „Kita USA Video“ eingeben. In einem Beitrag des NDR ist zu sehen, wie ein Kind morgens um 4 Uhr aus dem Schlaf gerissen und in eine 24-Stunden-Kita in Ohio gebracht wird. Im abgedunkelten „Schlafsaal“ wartet ein Feldbett und ein Fernseher auf den sieben Jahre alten Jungen. Das TV-Gerät läuft in Zimmerlautstärke, an Schlaf ist nicht mehr zu denken.

          „Wir sind kein Familienersatz“

          In der Nidulus ist man von solchen Zuständen freilich meilenweit entfernt. Nach dem Abendessen dürfen die Kinder noch ein bisschen spielen, vor dem Zubettgehen wird prinzipiell gebadet. Yannic und sein Freund Lenni sausen deshalb gerade nackt Richtung Waschraum, die Morgenmäntel über dem Arm. Nach der Wasserschlacht werden die Zähne geputzt, dann geht es zügig ins Bett. Lange Einschlafrituale gibt es nicht. Die Erzieherin legt eine CD mit einer Gute-Nacht-Geschichte ein, dann geht das Licht aus. Die Kinder sind müde und schlafen schnell ein.

          Für die Erzieher ist hingegen nicht Schluss. Sie sollen über Nacht aufräumen, vorbereiten, Anwesenheitszeiten protokollieren. Kindergartenleiterin Brinkmann sagt, dass ein Nidulus-Kind durchschnittlich etwa 30 Stunden im Monat mehr in der Kita verbringe als Gleichaltrige in anderen Einrichtungen. Im Wesentlichen seien es „nur andere Zeitfenster“. Eine andere Erzieherin sieht das kritischer: „Wir sind nur familienergänzend, kein Familienersatz. Das vergessen die Eltern und ihre Arbeitgeber manchmal.“

          Ansonsten ist an dem Abend viel Unterschiedliches zu hören. „Die Schichtarbeit geht natürlich auch uns Erziehern auf die Knochen“, heißt es dann. Es ist von Überlastung die Rede und von zu wenig Geld. Aber auch, dass es „ein toller Job ist, es kommt so viel von den Kindern zurück“.

          Oma und Opa müssen auch arbeiten

          So ein Moment kommt für Erzieherin Marion Lais am nächsten Morgen wieder. Yannic fragt sie zuerst, ob es draußen geschneit hat. Dann bekennt er: „Ich hab’ von dir geträumt.“ Lais bedankt sich und hilft ihm, den schwarz gestreiften Pulli anzuziehen. Dann geht es ins Badezimmer.

          Gegen 8 Uhr wird Yannic von seiner Mutter Katrin Ruge abgeholt. Die 40-Jährige arbeitet seit 17 Jahren bei McDonald’s. Im Drei-Schicht-System brät sie Burger, zapft Getränke, fritiert Pommes. Wenn sie nicht außergewöhnlich viele Nachtschichten gemacht hat, verdient sie weniger als 1000 Euro im Monat. Ihr Mann arbeitet als Gabelstaplerfahrer in der Nähe von Hamburg, kommt immer spät nach Hause und erhält kaum mehr. „Manchmal frage ich mich, wofür wir das alles machen. Es bleibt am Monatsende ja nichts übrig“, sagt Ruge. Dann fegt sie den Gedanken zur Seite. „Egal, Hauptsache wir haben beide Arbeit.“ Wenn es die Nidulus nicht gäbe, sagt sie, wären wohl die Großeltern dran. Aber die müssten beide noch arbeiten. „Und außerdem ist Yannic manchmal ganz schön zickig, da haben Oma und Opa auch mal keine Lust mehr.“

          Anfangs sei es schlimm für sie gewesen, dass ihr Sohn teils so lange in der Kita bleiben muss. „Inzwischen geht‘s, Yannic hat sich daran gewöhnt.“ Dann zieht sie ihm Jacke und Schuhe an und geht mit ihm hinaus. Yannic darf nun auf den Weihnachtsmarkt. Nach 40 Stunden in der Kita.

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