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Früherer IWF-Chef : Strauss-Kahn wird Aufseher von Rosneft-Tochter

  • Aktualisiert am

Dominique Strauss-Kahn Ende Juni in Paris Bild: Reuters

Vor zwei Jahren verlor der Franzose Dominique Strauss-Kahn nach einer Sexaffäre seinen Chefposten beim Internationalen Währungsfonds. Jetzt wird er Aufsichtsrat einer russischen Bank.

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          Gut zwei Jahre nach seinem Rücktritt als IWF-Chef wegen einer Sexaffäre wechselt Dominique Strauss-Kahn in den Aufsichtsrat eines Rosneft -Tochterunternehmens in Russland. Wie aus einer Mitteilung an Aufsichtsbehörden hervorgeht, bekommt der 64-Jährige einen Sitz bei der Russian Regional Development Bank. Das Institut ist eine Tochtergesellschaft der staatlichen Rosneft, die gemessen an der Produktion der größte Ölkonzern der Welt ist.

          Strauss-Kahn trat im Jahr 2011 von der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurück, nachdem er wegen mutmaßlicher sexueller Belästigung eines Zimmermädchens in New York festgenommen worden war. Der Finanzexperte erklärte, der Sex mit ihr sei einvernehmlich gewesen. Sie einigten sich letztlich vor einem Zivilgericht. Der frühere IWF-Chef trat in letzter Zeit wieder häufiger in der Öffentlichkeit auf und gab mehrere Interviews.

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